Forschung Aktuell

Montag, 11. Juni 2012

Endlagerung Die Bohrung im Bergwerk Asse ist unterbrochen worden.

Als Grund nannte das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) heute technische Schwierigkeiten: Weiches Bitumen - also Teer - im Verschluss der Kammer drohe den Bohrer und das Bohrloch zu verschmieren. Die Einlagerungskammer 7, in der rund 4.400 Atommüllfässer lagern, war vor 30 Jahren mit einer 20 Meter dicken Mauer aus Beton, Steinen und Teer verschlossen worden. Die bisherigen Bohrungen hätten gezeigt, so das BfS, dass das Bitumen weicher sei, als bei Tests im Vorfeld angenommen wurde. Die Bohrung hatte nach mehrfacher Verzögerung am 1. Juni begonnen. [mawi]

(Quelle: Agenturen, BfS)

Alle Meldungen

Mo Di Mi Do Fr Sa So
28 29 30 31 1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 1

Forschung Aktuell

PaläoindianerFrüheste Höhensiedlung der Menschheit

Der Vulkan Nevado Coropuna und die Fundstätte Cuncaicha in den südperuanischen Anden im Sternenlicht.

Forscher der Universität Maine entdeckten Beweise dafür, dass Menschen schon vor mehr als 12.000 Jahren in den Anden gelebt haben - in fast 4.500 Metern Höhe. Es waren eiszeitliche Jäger, die diesen Rekord aufgestellt hatten. Sie verlegten den Zeitpunkt der Besiedlung großer Höhen um 1.000 Jahre nach vorn.