Forschung Aktuell

Montag, 11. Juni 2012

Endlagerung Die Bohrung im Bergwerk Asse ist unterbrochen worden.

Als Grund nannte das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) heute technische Schwierigkeiten: Weiches Bitumen - also Teer - im Verschluss der Kammer drohe den Bohrer und das Bohrloch zu verschmieren. Die Einlagerungskammer 7, in der rund 4.400 Atommüllfässer lagern, war vor 30 Jahren mit einer 20 Meter dicken Mauer aus Beton, Steinen und Teer verschlossen worden. Die bisherigen Bohrungen hätten gezeigt, so das BfS, dass das Bitumen weicher sei, als bei Tests im Vorfeld angenommen wurde. Die Bohrung hatte nach mehrfacher Verzögerung am 1. Juni begonnen. [mawi]

(Quelle: Agenturen, BfS)

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Forschung Aktuell

Erbgut von Embryonen verändert"Technisch ist das Verfahren auch in Deutschland etabliert"

Ein Mikroskop (picture alliance / dpa - Martin Schutt)

Forscher aus China sollen erstmals menschliche Embryonen genetisch manipuliert haben. Wenn die Informationen stimmen, wurde damit eine ethische Grenze überschritten. Ein weltweites Verbot des Verfahrens werde dennoch kaum umsetzbar sein, sagte Wissenschaftsjournalist Michael Lange im Deutschlandfunk.