Forschung Aktuell

Montag, 11. Juni 2012

Endlagerung Die Bohrung im Bergwerk Asse ist unterbrochen worden.

Als Grund nannte das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) heute technische Schwierigkeiten: Weiches Bitumen - also Teer - im Verschluss der Kammer drohe den Bohrer und das Bohrloch zu verschmieren. Die Einlagerungskammer 7, in der rund 4.400 Atommüllfässer lagern, war vor 30 Jahren mit einer 20 Meter dicken Mauer aus Beton, Steinen und Teer verschlossen worden. Die bisherigen Bohrungen hätten gezeigt, so das BfS, dass das Bitumen weicher sei, als bei Tests im Vorfeld angenommen wurde. Die Bohrung hatte nach mehrfacher Verzögerung am 1. Juni begonnen. [mawi]

(Quelle: Agenturen, BfS)

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Forschung Aktuell

ParkinsontherapieStromschläge fürs Gehirn

Der verbesserte Hirnschrittmacher, mit dem das rheinische Forschungszentrum Jülich am Wettbewerb um den Deutschen Zukunftspreis 2006 teilnimmt (undatiertes Handout). Anders als herkömmliche Geräte sprechen die eingepflanzten Elektroden im Gehirn Nervenzellenverbände nicht mit einem konstanten Dauerreiz an. Sie traktieren das Gewebe vielmehr im unregelmäßigen Rhythmus an mehreren Punkten. Dadurch soll nicht nur das Zucken der Parkinson-Patienten wirksamer unterdrückt werden, langfristig erhoffen sich die Forscher auch, dass die Nervenzellen durch die neue Technik "lernen", wieder normal zu funktionieren. (picture alliance / dpa / Db Ansgar Pudenz)

Schon lange implantieren Mediziner Parkinsonpatienten Elektrodendrähte ins Gehirn. Die Stromimpulse der Elektroden können das für diese Krankheit typische Zittern unterdrücken und das Leben der Betroffenen erleichtern. Jetzt erproben Ärzte die Methode auch bei anderen Patienten – mit unerwartet positiven Wirkungen.