Forschung Aktuell

Freitag, 5. März 2010

Klima Der Kohlendioxydausstoß Deutschlands war 2009 geringer als zuvor

Er sank nach Angaben des Bundesumweltamtes um etwa 80 Millionen Tonnen. Das ist ein Minus von 8,4 Prozent. Die Reduktion geht vor allem auf den geringeren Strombedarf der Industrie infolge der Wirtschaftskrise zurück. Die Energieversorger erzeugten weniger Strom und verzichteten vor allem darauf, Steinkohle zu verfeuern. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Verbrauch von Steinkohle für die Stromerzeugung um 12,5 Prozent, der von Braunkohle um 3,2 von 100. Die Umweltprämie – inoffiziell auch Abwrackprämie genannt – hatte dagegen keine spürbare Auswirkung auf den CO2-Ausstoß. Das deckt sich mit einer Untersuchung des Instituts für Energie- und Umweltforschung in Heidelberg, IFEU. Deren Forscher hielten fest, dass die neu gekauften Autos zwar weniger verbrauchten als die verschrotteten, für eine spürbare Reduktion des CO2-Ausstoßes habe das Förderprogramm aber nicht gereicht. //[gät]//

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