Forschung Aktuell

Freitag, 15. April 2011

Paläoanthropologie Der Mensch sprach seine ersten Worte an der Südwestküste Afrikas.

Das schreiben Forscher der Universität Auckland in "Science". Die Wissenschaftler gehen dabei von der These aus, dass Sprachen ihre größte Lautvielfalt an dem Ort haben, an dem besonders viele Menschen zusammenleben. Auf die Wanderungen der Menschen in der Vergangenheit bezogen bedeutet das: Jede Gruppe nimmt nur einen Teil des möglichen Klangspektrums mit. Der Ort, an dem die Sprachen heute noch die meisten verschiedenen Töne aufweist, könnte also der sein, an dem die Sprachen einst entstanden sind. Ein Vergleich aller Phoneme im Rechner zeigte, dass dieser Ort an der Südwestküste Afrikas liegt. Dort weisen die Sprachen nicht nur Lippen, Zahn oder Kehllaute, sondern auch Klicklaute der Zunge auf. //[gät]//

(Quelle: Science)

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