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Österreich-Ungarn oder das Scheitern einer Utopie

Serie Kakanische Ansichten, Teil 1

Brigitte Hamann im Gespräch mit Michaela Fridrich

Ansprache von Adolf Hitler auf der Wiener Hofburg am 15. März 1938
Ansprache von Adolf Hitler auf der Wiener Hofburg am 15. März 1938 (AP Archiv)

Die Doppelmonarchie Österreich-Ungarn vereinigte um 1900 zahlreiche Völker Europas unter einem Dach. Die Vielfalt und das Miteinander dieser unterschiedlichen Kulturen wurden jedoch durch die Sprengkraft nationaler Bewegungen bedroht. Von den Licht- und Schattenseiten Kakaniens handelt die dreiteilige Gesprächsreihe von Michaela Fridrich.

Heute ist Brigitte Hamann ihre Gesprächspartnerin. Die deutsch-österreichische Historikerin veröffentlichte zahlreiche Bücher, darunter 2008 "Hitlers Edeljude. Das Leben des Armenarztes Eduard Bloch."

Gesprächspartner am kommenden Sonntag ist der tschechische Schriftsteller Jiří Gruša. Sein Thema: "Schwejkiaden im Herzen Europas".

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Essay und Diskurs

Urban VillagesDie urbane Qualität der Städte

Die Luftaufnahme zeigt Wohnhäuser am 21.05.2014 in Berlin.

Immer mehr Dienstleister wie die Post zieht es aus logistischen Gründen von der Innenstadt auf die grüne Wiese. Dafür wandern gut betuchte Bürger, die einst ihre Mobilität und die Abgeschiedenheit der Vororte schätzten, zurück in die Citys. Kommt die Renaissance der Stadt der Entwicklung urbaner Qualitäten zugute?

Ukraine im GesprächJurko Prochasko im Gespräch mit Katja Petrowskaja

Der ukrainische Autor und Buchübersetzer Jurko Prochasko (undatiertes handout) sagt in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa, die Literatur aus Weißrussland und der Ukraine ist für Deutschland noch ein ungehobener Schatz. "Wir haben eine reiche und vielschichtige Literaturszene. Aber von den Westeuropäern wird sie behandelt, als gehöre sie nicht dazu." (zum dpa-Gespräch: "Ukrainischer Autor: Unsere Länder noch terra incognita" vom 13.03.2012).

Tête-à-tête, nach dem französischen Vorbild, heißt es auch auf russisch, wenn zwei Menschen sich unterhalten. Vier Gespräche tête-à-tête mit Schriftstellern und Künstlern aus der Ukraine führt Katja Petrowskaja, nicht allein um die Lage in der Ukraine aus der Sicht von Intellektuellen in den kommenden Monaten im Blick zu behalten.

FotografienBilder, die keine Zeitung druckt

Christoph Bangert

Palästina, Japan, Darfur, Afghanistan, Pakistan, Irak: Christoph Bangert hat für Zeitungen und Magazine wie New York Times, Stern und Neue Zürcher Zeitung von dort berichtet, wo Konflikte Länder und Menschen zerreißen. Doch die schockierende Brutalität bewaffneter Kämpfe sehen wir nicht in den Medien.