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Österreich-Ungarn oder das Scheitern einer Utopie

Serie Kakanische Ansichten, Teil 1

Brigitte Hamann im Gespräch mit Michaela Fridrich

Ansprache von Adolf Hitler auf der Wiener Hofburg am 15. März 1938
Ansprache von Adolf Hitler auf der Wiener Hofburg am 15. März 1938 (AP Archiv)

Die Doppelmonarchie Österreich-Ungarn vereinigte um 1900 zahlreiche Völker Europas unter einem Dach. Die Vielfalt und das Miteinander dieser unterschiedlichen Kulturen wurden jedoch durch die Sprengkraft nationaler Bewegungen bedroht. Von den Licht- und Schattenseiten Kakaniens handelt die dreiteilige Gesprächsreihe von Michaela Fridrich.

Heute ist Brigitte Hamann ihre Gesprächspartnerin. Die deutsch-österreichische Historikerin veröffentlichte zahlreiche Bücher, darunter 2008 "Hitlers Edeljude. Das Leben des Armenarztes Eduard Bloch."

Gesprächspartner am kommenden Sonntag ist der tschechische Schriftsteller Jiří Gruša. Sein Thema: "Schwejkiaden im Herzen Europas".

Sie können das Gespräch mindestens fünf Monate in unserem Audio-on-Demand-Player nachhören

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Essay und Diskurs

NetzkulturDie Kunst der digitalen Eingeborenen

Jörg Heiser, Mitherausgeber der britischen Kunstzeitschrift "frieze", aufgenommen am 25.09.2008 während der Aufzeichnung der ZDF-Talksendung "Nachtstudio" zum Thema: "Was ist Kunst?" in den Berliner Union-Filmstudios.

Von virtuellen Utopien und Kunst im Cyberspace wollen sie nichts mehr wissen: Ausgerechnet die sogenannten Digital Natives – nach 1980 geboren und mit dem Internet groß geworden – haben sich von einer Medienkunst, die nur im Netz existiert, längst wieder abgewandt.

NetzkulturÜberwachung macht krank

Ein Kameraobjektiv

Stellen wir uns für einen Moment vor, Überwachung wäre ein Virus. Eine gefährliche Krankheit, die, von einer Regierung gegen ihre eigenen oder gegen fremde Bürger eingesetzt, furchtbare Auswirkungen hat. Was würde passieren? Kollektives Entsetzen, gewaltbereite Demonstranten, abstürzende Börsen, Notstand!

Emanzipation im SoundDie Komponistinnen Daphne Oram und Delia Derbyshire

Die Tänzerinnen Elisa Carrillo Cabrera (l) als Clara und Xenia Wiest als Delia vom Staatsballett Berlin, aufgenommen am 13.01.2010 in der Komischen Oper Berlin bei der Probe des Balletts "SPACE CONTROL AREA - for interest only!" in der Choreografie von Kathlyn Pope und der Musik von Clara Rockmore und Delia Derbyshire.

Üblicherweise ist die Geschichte vom Beginn der elektronischen Musik gebunden an männliche Wegbereiter und ihre künstlerischen Studios. Stephanie Metzger schlägt dagegen ein eher ungewöhnliches Anfangskapitel der elektronischen Musik auf und wirft einen essayistischen Blick auf zwei bisher wenig beachtete Soundpionierinnen.