Essay und Diskurs / Archiv /

 

Österreich-Ungarn oder das Scheitern einer Utopie

Serie Kakanische Ansichten, Teil 1

Brigitte Hamann im Gespräch mit Michaela Fridrich

Ansprache von Adolf Hitler auf der Wiener Hofburg am 15. März 1938 (AP Archiv)
Ansprache von Adolf Hitler auf der Wiener Hofburg am 15. März 1938 (AP Archiv)

Die Doppelmonarchie Österreich-Ungarn vereinigte um 1900 zahlreiche Völker Europas unter einem Dach. Die Vielfalt und das Miteinander dieser unterschiedlichen Kulturen wurden jedoch durch die Sprengkraft nationaler Bewegungen bedroht. Von den Licht- und Schattenseiten Kakaniens handelt die dreiteilige Gesprächsreihe von Michaela Fridrich.

Heute ist Brigitte Hamann ihre Gesprächspartnerin. Die deutsch-österreichische Historikerin veröffentlichte zahlreiche Bücher, darunter 2008 "Hitlers Edeljude. Das Leben des Armenarztes Eduard Bloch."

Gesprächspartner am kommenden Sonntag ist der tschechische Schriftsteller Jiří Gruša. Sein Thema: "Schwejkiaden im Herzen Europas".

Sie können das Gespräch mindestens fünf Monate in unserem Audio-on-Demand-Player nachhören

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Essay und Diskurs

KleidungDie Verteidigung des Kapuzenpullovers

Ein Mann und zwei Kindern stehen Hand in Hand und bei bewölktem Himmel am 11.10.2009 in München auf einem mit Graffitis besprühten Mauerstück auf der Nordheide (Panzerwiese). (picture-alliance / dpa / Tobias Hase)

Wer oder was ist der Kapuzenpullover? Ein Kleidungsstück? Ein Bekenntnis? Ein Gangsterrequisit? Das Image des Kapuzenpullovers ist umkämpft. Das zeigt auch die schillernde Kulturgeschichte des "Hoodies".

Krise des Kapitalismus"Natürlich gibt es Auswege aus dem Gefängnis der Märkte"

Der Kulturwissenschaftler Joseph Vogl (Stephanie Kiwitt)

Für die Krise des Kapitalismus und für das Elend, das sie vielerorts verursacht, machen manche die Deregulierung der Finanzmärkte oder die Austeritätspolitik verantwortlich. Was aber, wenn auch der Staat der Logik des Marktes unterworfen ist und damit seine Souveränität verloren hat? Der Kulturwissenschaftler Joseph Vogl weist Wege aus dem "Gefängnis der Märkte".

50 Jahre deutsch-israelische BeziehungenFeinde, Freunde, Fremde

Fähnchen von Israel und Deutschland am 14.03.2015 auf der Buchmesse Leipzig (Sachsen). Ein Messeschwerpunkt ist das diesjährige Jubiläum: 50 Jahre deutsch-israelische diplomatische Beziehungen (picture-alliance / dpa / Jens Kalaene)

Drei Jahre nach dem Ende der Schoah und nach Jahrhunderten der Verfolgung und des Exils sollte der 1948 ausgerufene jüdische Staat ein Zufluchtsort, eine "Heimstatt" für die Juden aus aller Welt werden.