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Österreich-Ungarn oder das Scheitern einer Utopie

Serie Kakanische Ansichten, Teil 1

Brigitte Hamann im Gespräch mit Michaela Fridrich

Ansprache von Adolf Hitler auf der Wiener Hofburg am 15. März 1938
Ansprache von Adolf Hitler auf der Wiener Hofburg am 15. März 1938 (AP Archiv)

Die Doppelmonarchie Österreich-Ungarn vereinigte um 1900 zahlreiche Völker Europas unter einem Dach. Die Vielfalt und das Miteinander dieser unterschiedlichen Kulturen wurden jedoch durch die Sprengkraft nationaler Bewegungen bedroht. Von den Licht- und Schattenseiten Kakaniens handelt die dreiteilige Gesprächsreihe von Michaela Fridrich.

Heute ist Brigitte Hamann ihre Gesprächspartnerin. Die deutsch-österreichische Historikerin veröffentlichte zahlreiche Bücher, darunter 2008 "Hitlers Edeljude. Das Leben des Armenarztes Eduard Bloch."

Gesprächspartner am kommenden Sonntag ist der tschechische Schriftsteller Jiří Gruša. Sein Thema: "Schwejkiaden im Herzen Europas".

Sie können das Gespräch mindestens fünf Monate in unserem Audio-on-Demand-Player nachhören

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Essay und Diskurs

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Rote Fahnen auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking der Hauptstadt Chinas, aufgenommen am 07.05.2007.

Der Platz des Himmlischen Friedens in China, der Midan Tahrir in Kairo, der Taksim-Platz in Istanbul, der Majdan in Kiew, der Oranienplatz in Berlin sind nur einige Beispiele. Aber was bedeutet die Besetzung eines öffentlichen Platzes in einer sich zunehmend verstädterten urbanen Welt?

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