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Österreich-Ungarn oder das Scheitern einer Utopie

Serie Kakanische Ansichten, Teil 1

Brigitte Hamann im Gespräch mit Michaela Fridrich

Ansprache von Adolf Hitler auf der Wiener Hofburg am 15. März 1938 (AP Archiv)
Ansprache von Adolf Hitler auf der Wiener Hofburg am 15. März 1938 (AP Archiv)

Die Doppelmonarchie Österreich-Ungarn vereinigte um 1900 zahlreiche Völker Europas unter einem Dach. Die Vielfalt und das Miteinander dieser unterschiedlichen Kulturen wurden jedoch durch die Sprengkraft nationaler Bewegungen bedroht. Von den Licht- und Schattenseiten Kakaniens handelt die dreiteilige Gesprächsreihe von Michaela Fridrich.

Heute ist Brigitte Hamann ihre Gesprächspartnerin. Die deutsch-österreichische Historikerin veröffentlichte zahlreiche Bücher, darunter 2008 "Hitlers Edeljude. Das Leben des Armenarztes Eduard Bloch."

Gesprächspartner am kommenden Sonntag ist der tschechische Schriftsteller Jiří Gruša. Sein Thema: "Schwejkiaden im Herzen Europas".

Sie können das Gespräch mindestens fünf Monate in unserem Audio-on-Demand-Player nachhören

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Essay und Diskurs

WirtschaftspolitikWarum der Kapitalismus im Prinzip nicht zu retten ist

Ein überdimensionales Eurozeichen vor dem Eurotower in Frankfurt am Main. (imago/DATA73)

"Die allermeisten Leute haben Angst vor der Finanzwelt", sagt Ulrike Herrmann, Wirtschaftskorrespondentin der Tageszeitung "taz". Auch der Staat habe deshalb die Banken bis jetzt nicht reguliert. Allerdings führe ein massiver Eingriff in das System des Finanzkapitalismus zu seinem Einbruch - und Chaos und Panik folgten, warnt Herrmann.

Kapitalismus"Alles kommt einmal zum Ende"

Der Soziologe Wolfgang Streeck (Deutschlandradio / Bettina Straub)

Die aktuelle Krise des Kapitalismus reicht tiefer als die normalen Konjunktureinbrüche: Das Wachstum stagniert, die Verschuldung wächst, die Ungleichheit nimmt zu. Der Klassenkampf beginne wieder - und zwar um die enger gewordenen Verteilungsspielräume, sagte der Soziologe Wolfgang Streeck im DLF.

GeduldAuf der Suche nach einer verlorenen Haltung

Die Rückenansicht einer Frau, die auf einem Hocker sitzt. (imago / Westend61)

Warum sind wir so ungeduldig? Nicht nur in psychologischen Tests wird die Ursache und Wirkung von Geduld untersucht. Warum wir uns den wundervollen, anarchischen Luxus der Geduld leisten sollten.