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40 Tage Belichtung für das Innere der MilchstraßeHerschels galaktisches Panorama

Das Infrarotteleskop Herschel hat bereits vor drei Jahren den Betrieb eingestellt. Doch das Projekt läuft noch immer: Die Teams werten mit Hochdruck die enormen Datenmengen aus. Kürzlich wurde ein erstes Panorama der inneren Milchstraße veröffentlicht. Dafür haben die Astronomen Aufnahmen bei fünf verschiedenen Wellenlängen kombiniert, für die Herschel insgesamt mehr als 40 Tage lang belichtet hat.


Merkur bleibt am Abendhimmel unsichtbarGroßer Abstand und der verpasste Merkur

Nicht ohne Grund gilt der sonnennahe Planet Merkur als ein schwieriges Beobachtungsobjekt. Aufgrund seiner geringen Entfernung zur Sonne steht er von der Erde aus betrachtet immer nur in einem engen Winkelbereich neben der Sonne. Nicht mehr als gut 27 Grad kann Merkur seitlich von der Sonne abrücken. Dies ist die größtmögliche Elongation von Merkur relativ zur Sonne.


Explosion in der KassiopeiaDie Supernova, die keiner kennt

Im Laufe der Nacht steigt Kassiopeia am Nordosthimmel empor - am frühen Morgen steht sie nahe dem Zenit. Das Sternbild mit der markanten W-Form zog heute vor 835 Jahren ganz besonders die Blicke auf sich. Denn das W erschien äußerst seltsam - es waren nicht nur die bekannten fünf Sterne zu sehen, sondern sechs. Knapp über dem linken Endstern strahlte ein Objekt fast so hell wie der Stern Wega in der Leier.


Mondsichel beim Riesenplaneten und die Raumsonde JuiceLetzte Chance für Jupiter

Heute und morgen Abend bietet sich die letzte halbwegs günstige Chance, Jupiter noch einmal tief am Westhimmel auszumachen. Der Mond hilft bei der Suche: Heute steht die Mondsichel rechts unterhalb des Riesenplaneten, morgen links oberhalb. Der Planet verschwindet allmählich im Licht der Sonne. Erst Ende Oktober taucht er auf der anderen Seite - am Morgenhimmel - wieder auf.


Interstellare BotenStaub aus den Tiefen der Milchstraße

Dass der Weltraum zwischen den Planeten nicht wirklich leer ist, lässt sich jede Nacht beobachten. Immer wieder prallen Staubteilchen von außen auf die Erdatmosphäre und verglühen als Sternschnuppen. Aber auch der Raum zwischen den Sternen enthält solche Teilchen - Sternenstaub, der in der Endphase der Sternentwicklung von alten, gleichsam rußenden Sternen abgeblasen wird. Die Raumsonde Cassini, die seit nunmehr zwölf Jahren den Saturn umrundet, hat in dieser Zeit immerhin 36 solcher interstellarer Staubkörner erfasst.


Sommerlicher Blick in die Ebene unserer GalaxisEinfach die Milchstraße sehen

In einer klaren dunklen Nacht leuchten am Himmel nicht einige tausend Sterne, sondern Zigmillionen - jedenfalls dann, wenn das schimmernde Band der Milchstraße am Firmament steht. Denn dieses diffuse Leuchten offenbart sich im Teleskop als Ansammlung von Sternen. Sie sind einzeln zu schwach, um sie mit bloßem Auge auszumachen. Aber gemeinsam summiert sich ihr Licht zum funkelnden Band der Milchstraße.


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