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Seit 13:30 Uhr Zwischentöne

Indische GurusAmma umarmt alle

Mata Amritanandamayi ist in der indischen Guru-Tradition eine Ausnahme: Sie ist eine Frau. Und ihre Massen-Umarmungen sind etwas vollkommen Neues. Mata Amritanandamayi wird von ihren Anhängern auch Amma genannt: Mutter. Sie schließt in ihren Sitzungen tausende Menschen in die Arme und will so Trost spenden. Amma hat Anhänger rund um den Globus.


ReligionsfreiheitAbtrünnige im Islam

Im Sudan, Jemen und Iran sowie in vielen anderen Ländern kann die Abkehr vom Islam noch heute mit dem Tode bestraft werden. Besonders brutal agiert der sogenannte Islamische Staat. IS-Terroristen richten Menschen hin, weil sie anders glauben. Dabei berufen sie sich auf den Islam. Doch wie sieht es mit der Religionsfreiheit im Islam tatsächlich aus?


Erste Talmud-ÜbersetzungAls sich Juden und Christen fremd wurden

Im 13. Jahrhundert wurde zum ersten Mal der Talmud ins Lateinische übersetzt. Das Dokument brachte den Christen neue Erkenntnisse über die jüdische Religion. Eine europäisch-israelische Forschergruppe arbeitet nun an einer kritischen Ausgabe des lateinischen Talmud. Die Forscher untersuchen auch dessen Wirkung auf die jüdisch-christliche Beziehung bis heute.


60 Jahre TelefonseelsorgeNummer gegen Kummer

Vor 60 Jahren riefen Ärzte in Berlin die erste Telefonseelsorge ins Leben. Sie machten es einem Pater in London nach, der dort eine Anzeige aufgegeben hatte. Er reagierte damit auf den Suizid eines jungen Mädchens, das sich das Leben genommen hatte, weil es die erste Regelblutung für eine gefährliche Krankheit hielt.


Christen und JudenWarum hat Gott zugeschaut in Auschwitz?

Teil 2

Der Wiener Dogmatiker Jan-Heiner Tück hält es für "absolut wichtig", die Erinnerung an Auschwitz auch in der Theologie präsent zu halten. Das Ziel von Christen müsse es sein, "moralisch sensibel mit problematischen Tendenzen in der heutigen Zeit umzugehen", sagte Tück im Deutschlandfunk.


Christen und JudenBruchstücke zu einer Theologie nach Auschwitz

Teil 1

Der Wiener Dogmatiker Jan-Heiner Tück warnt den Papst davor, weiter auf die Piusbruderschaft zuzugehen. Es wäre "fatal, wenn Franziskus im Jahr der Barmherzigkeit die Piusbrüder zurückholen würde in den Schoß der katholischen Kirche", sagte Tück im DLF. Die katholischen Traditionalisten müssten eine "theologische Selbstkorrektur" vollziehen - auch mit Blick aufs Judentum.


Franziskus und HomosexuelleNehmen Sie die Entschuldigung an, Herr Kaufmann?

Stefan Kaufmann ist CDU-Bundestagsabgeordneter und Katholik. Vor einem Jahr schloss er eine Lebenspartnerschaft und hätte das gerne in einem Gottesdienst gefeiert. Der zuständige Bischof lehnte ab, weil die Gläubigen die Zeremonie mit einer Trauung verwechseln könnten. Als verletzend beschreibt Stefan Kaufmann diese Erfahrung. Dennoch ist er überzeugt: Franziskus meine es ernst, wenn er Homosexuelle um Vergebung bitte.


Politische TheologieWecker: "Revolutionen kommen von links, der Putsch kommt von rechts"

Zu den Politischen Nachtgebeten von Dorothee Sölle kamen Ende der 1960er-Jahre Tausende. Die Theologin verband Mystik mit politischer Aktion. Ein neues Buch mit dem Titel "Liturgie von links" erinnert an diese bewegte Zeit. Und heute? Eine Dorothee Sölle fehle mit ihrer Mischung aus Mystik und Widerstand in der Flüchtlingsdebatte, sagt der Liedermacher Konstantin Wecker. Buchautor Anselm Weyer sieht viel Gesinnung, aber wenig Gestaltungswillen.


ReizwortChristenverfolgung – ein Thema macht Karriere

Der Weltverfolgungsindex von "Open Doors" behauptet es, der Bestsellerautor John Allen sagt es auch: Christen seien die meistverfolgte Gruppe der Welt. Seit einigen Monaten ist das Thema nicht mehr weit weg, sondern in deutschen Flüchtlingsunterkünften angekommen. Christliche Flüchtlinge würden dort systematisch von Muslimen drangsaliert, berichten "Open Doors" und andere Organisationen. Ist es gerechtfertigt, von Verfolgung zu sprechen? Die Kirchen jedenfalls machen sich das Wort nicht zueigen.

KontroverseGibt es Christenverfolgung in deutschen Flüchtlingsunterkünften?

Christen würden systematisch von Muslimen verfolgt, behauptet die Organisation Open Doors. "Muslime haben viele Fürsprecher, Christen nur wenige", rechtfertigt Helmut Matthies, Leiter der evangelischen Nachrichtenagentur "idea", die Wortwahl. "Man darf nicht jeden Einzelfall als Christenverfolgung bezeichnen", hält FAZ-Redakteur Reinhard Bingener dagegen. Ein Streitgespräch.

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Nächste Sendung: 25.07.2016 09:35 Uhr

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Zu den Islamvorstellungen und zum Gesellschaftsbild der Gülen-Bewegung ein Gespräch mit Yunus Ulusoy, Religionsexperte beim Zentrum für Türkeistudien in Essen

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Am Mikrofon: Levent Aktoprak
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