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Seit 08:10 Uhr Interview
Das Kloster Mor Gabriel im Südosten Anatoliens ist das geistige Zentrum der aramäisch sprechenden christlichen Minderheit. Auch in dem Dorf Kafro sollen sakrale Bauten in neuem Glanz erstrahlen. (dpa / picture alliance / AKTION MOR GABRIEL)

Völkermord an den aramäisch-sprachigen ChristenDer unbekannte Genozid

Der Völkermord an den Aramäern vor 100 Jahren ist einer der wenig bekannten Genozide in der modernen Geschichte. Er wird überschattet vom Genozid an den Armeniern. Im damaligen Osmanischen Reich sollten aber auch die syrisch-orthodoxen oder aramäisch-sprachigen Christen vernichtet werden. Daran erinnerten zwei internationale Konferenzen in Berlin.


Rauch steigt aus der syrischen Stadt Kobane auf, die am 25.6.15 wieder umkämpft ist. (AFP)

Profit und PropagandaZerstörte Kulturstätten demonstrieren IS-Macht

Die Terrormiliz "Islamischer Staat" macht immer wieder durch spektakuläre Sprengungen von Kulturdenkmälern auf sich aufmerksam. Mit Bulldozern werden antike Statuen im Irak oder in Syrien niedergerissen, Bauwerke von unschätzbarem Wert gesprengt. Ganze UNESCO-Welterbe-Stätten fallen der Zerstörungswut des Islamischen Staats zum Opfer. Was steckt dahinter?


Der Schriftzug "Rohr Chabad Zentrum" steht am 08.10.2014 in Berlin am Eingang zum jüdischen Bildungszentrum.  (dpa / picture alliance / Lukas Schulze)

Deutschland"Chabad möchte Juden zu orthodoxen Juden machen"

Chabad Lubawitsch ist eine chassidische Richtung innerhalb des orthodoxen Judentums, die Ende des 18. Jahrhunderts in Russland entstand. Vom Hauptsitz in Brooklyn aus werden Chabad-Rabbiner in alle Teile der Welt geschickt, um Gemeinden zu gründen. Bei vielen Juden, auch in Deutschland, stoßen diese Aktivitäten aber nicht nur auf Zustimmung.


Joachim Meisner bei einem Ponitfikalamt zu seinem 70. Geburtstag im Jahr 2003. Meisner kam 1989 auf Wunsch von Papst Johannes Paul II. als Erzbischof nach Köln. (picture-alliance / dpa / Oliver Berg)

Franz Camille OverbeckEin unbequemer Kirchenhistoriker

Teil 1 der Gesprächsreihe mit dem evangelischen Theologen Hermann Peter Eberlein

Der Theologe Franz Camille Overbeck veröffentlichte 1873 sein Werk "Über die Christlichkeit unserer heutigen Theologie", in dem er die These vertritt, dass das Christentum der Kirchen nichts mehr mit dem ursprünglichen Christentum zu tun habe. Damit beeinflusste er zahlreiche Philosophen und Theologen.


Nackt sind  alle Menschen gleich: Mit dieser Botschaft begrüßt der Internationale Bund der Konfessionslosen und Atheisten, kurz IBKA, seine Besucher beim Kölner Kongress (Deutschlandradio / Michael Borgers)

Konfessionslose tagen in KölnBei den Atheisten ist der Punk los

Religionen bedrohen den Weltfrieden: Darin einig sind sich die Teilnehmer einer internationalen Tagung in Köln, zu der deutsche Atheisten und Konfessionslose geladen haben. Wie sich das ändern lässt, darüber gehen die Meinungen auseinander. Ausgerechnet der Sänger der Band "Bad Religion" hält Atheismus alleine für zu eindimensional.


Bundesinnenminister Thomas de Maiziere 04.06.15) auf dem evangelischen Kirchentag in Stuttgart. (Imago / epd-bild / Stefan Arend)

Evangelischer KirchentagGesellschaftlich relevante Signale

97.000 Menschen sind nach Stuttgart gekommen zum 35. Deutschen Evangelischen Kirchentag. "Damit wir klug werden" - das ist das Motto dieses Großereignisses. "Tag für Tag" fragt: Was ist die politische Botschaft des ersten Tages? Was sind gesellschaftlich relevante Signale, die vom Christentreffen in Stuttgart ausgehen?


Denkmal des Reformators Martin Luther (1483-1546) mit der Stadtkirche im Hintergrund in der Lutherstadt Wittenberg (Sachsen-Anhalt).  (dpa / picture alliance / Peter Endig)

Glauben im Wandel"Wir haben keinen Mangel an Werten in dieser Gesellschaft"

Die Religion in der offenen Gesellschaft - Eine Herausforderung für die Kirchen (Teil 3)

Die Kulturen der Welt sind näher zusammengewachsen und die Gesellschaft hat sich für neue Ideen und Weltbilder geöffnet. Die Kirchen gingen aber auf für diese vielfältigen religiösen Erfahrungen kaum ein, sagte der Theologe Matthias Kroeger im Deutschlandfunk. "Die Kirchen stehen nicht in dem Ruf, dass sie Unterstützer freiheitlicher religiöser Entwicklungswege sind."


Ein Holzkreuz mit Jesusfigur steht  auf dem Friedhof Hochmutting in Oberschleißheim (Bayern).  (picture alliance / dpa / Foto: Inga Kjer/dpa)

Christlicher Anspruch auf Absolutheit "Die kirchlichen Lehren sind zum Teil unwahr geworden"

Die Religion in der offenen Gesellschaft - Eine Herausforderung für die Kirchen (Teil 2)

"Man kann auf den einen monotheistischen Gott verzichten", sagte der Theologe Matthias Kroeger im Deutschlandfunk. Da die kirchlichen Lehren zum Teil unwahr geworden seien, forderte Kroeger eine massive Korrektur: Auch als Christ müsse man nicht an der Vorstellung einer jenseitigen Gottperson festhalten.

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Nächste Sendung: 03.07.2015 09:35 Uhr

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