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Seit 12:10 Uhr Informationen am Mittag

RusslandWillst du eine Synagoge eröffnen? Mach sie auf!

Juden, die sich vor Muslimen in Europa nicht mehr sicher fühlen, seien in Russland herzlich willkommen. Sagt zumindest Wladimir Putin. Tatsächlich gibt es eine Renaissance jüdischen Lebens. Kritiker des Präsidenten trauen dem Frieden nicht: Was früher die Juden gewesen seien, seien heute eben die Ukrainer und die Türken.


Islam und Emanzipation - Teil 7"Familienehre ist von weiblichen Familienmitgliedern abhängig"

Streng gläubige muslimische Eltern erwarten von ihren Kindern nicht nur bestimmte Rollenmuster - vor allem weibliche Familienmitglieder sind auch für die Ehre ihrer Familien verantwortlich. Das sagt die Lehrerin Betül Durmaz. Seit vielen Jahren unterrichtet die Muslimin an Brennpunktschulen im Ruhrgebiet. Dort erlebe sie eine Renaissance des Islams, sagte sie im DLF.

Deutscher Ethikrat "Manche Empfehlungen werden erst Jahre später umgesetzt"

Sterbehilfe, Organspende oder Babyklappe: Wenn Politiker über große Fragen des Lebens entscheiden müssen, dann bitten sie häufig den Ethikrat um eine Einschätzung. Das sind 26 Experten, darunter Mediziner, Juristen und Theologen. Die Medizinethikerin Christiane Woopen scheidet nach acht Jahren als Vorsitzende aus. Im Gespräch zieht sie Bilanz.

Religionspolitik Warum das Zögern der Politik die AfD stark macht

Der Münsteraner Politikwissenschaftler Ulrich Willems fordert eine neue Religionspolitik. Wegen der bisherigen Versäumnisse habe sich das Misstrauen gegenüber dem Islam einnisten können. Nicht nur Muslime, auch Konfessionslose würden benachteiligt. Über wichtige Themen wie Kirchensteuer, Beschneidung oder das Kopftuch werde nur noch im Krisenmodus diskutiert, sagte er im DLF.

Geschichte des deutschen Glaubenskrieges "Wir Deutsche sind Kinder von Gotteskriegern"

Der Historiker Tillmann Bendikowski hat eine Geschichte des deutschen Glaubenskrieges seit der Reformation geschrieben. Der Streit zwischen Katholiken und Protestanten um den wahren Glauben habe die politische Kultur des Landes dauerhaft verseucht, sagt er. Ein Gespräch über katholische Dickschädel, protestantische Längsschädel und religiösen Rassismus bis heute.

Nächstenliebe an PessachUngesäuertes Brot als Geschenk

Beim Pessach-Fest kommen jüdische Familien zusammen und feiern die Flucht des israelitischen Volkes aus Ägypten. Zu Pessach gelten strenge Speisevorschriften: Es ist verboten, gesäuerte Teigwaren zu essen. Doch koschere Lebensmittel sind teuer. Das kann sich nicht jeder leisten. Deshalb bieten jüdische Institutionen in Deutschland koschere Lebensmittel für wenig Geld an.


Frankreich und Islam"Den Franzosen vorzuwerfen, sie hätten die Radikalisierung verschlafen, ist Unsinn"

Trägt ausgerechnet der französische Laizismus auf paradoxe Art eine Mitschuld am islamistischen Terror? Nach Ansicht des in Paris lebenden österreichischen Journalisten Danny Leder ist dieser Vorwurf unberechtigt. In den letzten Jahren sei die Sensibilität unter Politikern und politischen Aktivisten in der Öffentlichkeit enorm gewachsen, sagte Leder im DLF.

Koran als BestsellerKommentierte Neuübersetzung ist ein großer Erfolg in den USA

2000 Seiten und zehn Jahre Arbeit: Ein Expertenteam hat sich die Mühe gemacht, den Koran in modernes Englisch zu übertragen und zu kommentieren. Die normale Version kostet 60 Dollar, die gebundene 90. Ist ein solches Buch verkäuflich? Ist es, ziemlich gut sogar! "The Study Quran" rangierte lange auf Platz 1 - auf einer Liste mit Büchern mit religiösem Inhalt.


Gemeinsamkeiten der WeltreligionenVon Nächstenliebe und der guten Tat

Auf gute Taten können sich die drei großen monotheistischen Religionen am einfachsten einigen. Auch wenn die einen von Zakat und Sadaqa reden und die anderen von Mitzwa. Was Muslime und Juden damit meinen, bringen der Jude Jesus und andere auf den Punkt: „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“. Sind Werke der Nächstenliebe ein Bindeglied für Juden, Christen und Muslime?


Juden und Migrationskrise"Wie man sich als Jude der AfD anschließen kann, da fehlen mir die Worte"

Das Judentum ist für den Publizisten Günther Bernd Ginzel eine Religion der Tat. Solidarität mit Armen und Flüchtlingen sei zentral. "Da können wir uns einhaken bei Christen und Muslimen", sagte Ginzel im DLF. Wie man sich als Jude der AfD anschließen könne, sei für ihn nicht nachvollziehbar und deprimierend. Er hoffe, dass es sich lediglich um Einzelfälle handele.


Muslimische Erneuerung"Der Islam ist wirklich ein Gespenst geworden - und ein Monster"

In den Gedichten und Essays von Zafer Senocak spielt Religion eine wichtige Rolle. Sein Bild vom Islam ist für viele verstörend. Aufgewachsen in einer Glaubenswelt - so sagt er von sich selbst - sei er heute skeptisch und voller kritischer Fragen. Gerade die Orthodoxie sei für vieles verantwortlich, was schief laufe, sagte er im DLF.


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Nächste Sendung: 04.05.2016 09:35 Uhr

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