• Deutschlandfunk bei Facebook
  • Deutschlandfunk bei Twitter
  • Deutschlandfunk bei Google+
  • Deutschlandfunk bei Instagram

 
 
Seit 18:10 Uhr Informationen am Abend
StartseiteSprechstundeTeures Mittelmaß21.02.2012

Teures Mittelmaß

Die Krebsmedizin in Deutschland bleibt hinter ihren Möglichkeiten zurück

Zur Jahrtausendwende unterzog die Deutsche Krebsgesellschaft die eigene Disziplin einer kritischen Sichtung. Acht Thesen stellte sie damals auf. Thesen, die provozierten. Die Provokation sollte eine Neuorientierung einleiten. Doch getan hat sich seither zu wenig, sagt der Urologe Lothar Weißbach.

Lothar Weißbach im Gespräch mit Christoph Floto

Die im Jahr 2000 angestrebte Neuausrichtung der Krebsmedizin ist bislang nicht gelungen, so Lothar Weißbach. (Universität Münster)
Die im Jahr 2000 angestrebte Neuausrichtung der Krebsmedizin ist bislang nicht gelungen, so Lothar Weißbach. (Universität Münster)
Mehr bei deutschlandradio.de

Links bei dradio.de:

Gezielt gegen Krebs

Zwölf Jahre ist es her, seit die Deutsche Krebsgesellschaft mit ihren Thesen für Aufsehen sorgte. Eine These lautete: Die Krebsfrüherkennung ist teuer und erfüllt nicht ihre Aufgaben. Eine weitere: Unzureichende fächerübergreifende Zusammenarbeit zwischen den Ärzten senkt die Heilungs-Chancen der Patienten. Oder: Die Deutschen beteiligen sich nicht ausreichend an innovativen Tumorbehandlungen. Und schließlich: Die Politik vermittelt nicht zwischen den Ansprüchen der Gesellschaft und den Möglichkeiten der Medizin.

Getan habe sich seither nicht genug, meint Professor Lothar Weißbach, Urologe und damals Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft.

Das vollständige Gespräch mit Lothar Weißbach können Sie mindestens bis zum 21. Juli 2012 in unserem Audio-on-Demand-Player hören.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk