Donnerstag, 18.01.2018
StartseiteSport am Wochenende"Wir freuen uns, dass es wieder spannend ist"12.11.2017

Tischtennis"Wir freuen uns, dass es wieder spannend ist"

Timo Boll wurde im Finale der German Open in Magdeburg gegen seinen Teamkollegen Dimitrij Ovtcharov zwar nur Zweiter - ist jedoch trotzdem zufrieden. "Ich bin einfach glücklich, dass ich da oben noch mitspielen kann", sagte der erfolgreiche deutsche Tischtennisspieler im Dlf.

Timo Boll im Gespräch mit Klaas Reese

Hören Sie unsere Beiträge in der Dlf Audiothek
Timo Boll während eines Tischtennis-Spiels (imago sportfotodienst)
Timo Boll bei der Tischtennis-WM in Düsseldorf (imago sportfotodienst)
Mehr zum Thema

Tischtennis Das Kreuz mit dem Aufstieg

Tischtennis-WM Sparring mit dem Nachwuchs

Bilanz der Tischtennis-WM "Wir hoffen, dass viele Kinder zum Schläger greifen"

"Gegen ihn darf man verlieren, er ist wirklich momentan in einer Top-Verfassung", lobte Timo Boll seinen Finalgegner Dimitrij Ovtcharov - ebenfalls aus Deutschland. Zwei deutsche Tischtennisspieler auf den Plätzen drei und vier der Weltrangliste: So gut stand der Deutsche Tischtennisbund in seiner über 90-jährigen Geschichte noch nie da.

Wieder mehr Spannung

"Ich glaube, dass uns das aktuelle Material eher zugute kommt", sagte Timo Boll in der Sendung "Sport am Sonntag". Dass die starken chinesischen Spieler gerade in einer Krise zu stecken scheinen, wollen Boll und seine Teamkollegen ebenfalls weiter ausnutzen: "Wir freuen uns einfach, dass es wieder spannend ist im Welt-Tischtennis."

Mehr Wettkampf als Training 

Trotz seiner 36 Jahre denkt der erfolgreiche deutsche Tischtennisspieler gerade noch nicht ans Aufhören. Im Gegenteil, ihm gefällt es ganz gut, dass er momentan so viel unterwegs ist: "Eigentlich trainier ich gar nicht mehr, sondern entweder bin ich am Reisen oder am Wettkampf spielen." Das klingt anstrengend, fühle sich aber für ihn gut an, erklärte Boll: "Dadurch bekommt man schon so eine gewisse Härte."

Äußerungen unserer Gesprächspartner geben deren eigene Auffassungen wieder. Der Deutschlandfunk macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie den Deutschlandfunk