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Seit 12:10 Uhr Informationen am Mittag
(dpa)

Deutschland war Vorreiter, was die Einführung erneuerbarer Energiequellen angeht. Doch der CO2-Ausstoß bleibt hoch und das weitere Wachstum der Stromerzeugung aus Sonne und Wind kämpft mit vielen Hindernissen. "Umwelt und Verbraucher" beleuchtet in einer sechsteiligen Serie den Stand der Energiewende und ihre Perspektiven. Sendetermine: Woche vom 1.8. bis 5.8., Abschlussbeitrag am 8.8.

WassermangelTunesien kämpft gegen die Trockenheit

Monatelang hat Tunesien auf Regen gewartet. Jetzt schüttet es zwar in manchen Regionen ohne Ende, aber der Schaden auf den Feldern ist längst entstanden. Und nicht nur dort: Auch in den Städten macht sich die Wasserknappheit bemerkbar. Der Wassermangel trifft dort auf eklatante Mängel in der Infrastruktur.


EU-weites Gewährleistungsrecht "Länder müssen über Fristen hinausgehen können"

Der Vorschlag der EU-Kommission, die Gewährleistung inklusive der Beweislastumkehr auf 24 Monate zu vereinheitlichen, geht dem Chef des Verbraucherzentrale Bundesverbands, Klaus Müller, nicht weit genug. Es sei zwar ein Fortschritt, so Müller im DLF, allerdings müsse es Ländern auch erlaubt sein, über diese Fristen hinauszugehen. In Schweden, Norwegen, England und Frankreich sei dies bereits der Fall.


Nachhaltige Produkte"Bei Cradle to Cradle geht es nicht nur um Kreisläufe"

Produkte für Mensch und Umwelt schonend herstellen: Dafür setzt sich seit vier Jahren der Verein Cradle to Cradle ein. Es gebe schon viele positive Entwicklungen, erklärte Mitbegründer und Geschäftsführer des Vereins Tim Janßen im DLF. Dazu gehörten Beispiele in der Architektur. In Sachen nachhaltige Textilien hingegen sei noch viel zu tun, sagte Janßen.


Streit um Inkraftsetzung von CETA"Es gibt zwei faktische Probleme"

Am 18. Oktober wollen die EU-Handelsminister offiziell darüber abstimmen, ob das umstrittene CETA-Abkommen ganz oder teilweise vorläufig in Kraft gesetzt werden soll. Doch vor einem vorläufigen Inkrafttreten müssen noch andere Hürden genommen werden, erklärte der Völkerrechts-Experte Christian Tietje im DLF - und zwar aus zwei Gründen.


Projekt "Second-Life-Battery"Altbatterien - zu wertvoll für die Tonne

Nach rund acht Jahren müssen die Batterien von E-Autos ausgetauscht werden. Danach beginnt ihr zweites Leben in einer Pilotanlage im Hamburger Hafen. Das von Vattenfall, BMW und Bosch getragene Projekt "Second-Life-Battery" soll die Energiewende einen entscheidenden Schritt nach vorne bringen.


Schleswig-HolsteinEine Pflanze macht Ärger

Das Jakobskreuzkraut: In strahlendem Gelb schmücken die Blüten immer mehr Wiesen. Zum Ärger von Landwirten und Imkern, denn die Pflanze ist hoch giftig. Weidetiere können daran sterben und auch im Honig kann sich das Gift anreichern. Nun wollen sie gegen die Ausbreitung des Jakobskreuzkrauts vorgehen, doch es gibt ein Problem: Die Pflanze steht unter Schutz.


Grundsteuerreform Mieterbund und Naturschützer treten auf den Plan

Nach langer Zeit soll die Grundsteuer reformiert werden. Mieterbund und Naturschützer kritisieren die Umsetzung des neuen Gesetzesentwurfes: Vor allem Mieter müssen mit steigenden Preisen rechnen. Bis die Reform wirklich umgesetzt werden kann, wird allerdings noch einige Zeit vergehen.


Baumschwebebahn in Bad HarzburgStreit über die "Verrummelung" des Waldes

In sanften Kurven langsam durch die Kronen alter Bäume schweben, das soll künftig in Bad Harzburg möglich sein. Dort soll für rund eine Million Euro die erste Baumschwebebahn Norddeutschlands entstehen. Die Stadt hat schon zugestimmt, Umweltschützern geht das aber zu weit. Sie befürchten, dass der Wald zum Rummelplatz wird.


Welt-Ozonschicht-Tag"FCKW ist weltweit auf fast Null reduziert"

Es sei zu erwarten, dass das Ozonloch in der Atmosphäre im Laufe der Jahre weiter zurückgehe, sagte der Ozon-Experte Jens-Uwe Groß im DLF. Mithilfe von Ersatzstoffen habe man die Produktion der schädlichen FCKW auf fast Null reduzieren können. FCKW gelten als Hauptverursacher des Ozonlochs.


33. Deutscher NaturschutztagStarker Rückgang der Artenvielfalt

Intensive Landnutzung sei die wichtigste Ursache für den Verlust der Artenvielfalt. Es gehe aber nicht nur darum, den Blick auf den Schutz einzelner bedrohter Tier- oder Pflanzenarten zu richten, sondern um ein integriertes Schutzkonzept, so eine der Hauptforderungen auf dem Deutschen Naturschutztag.


Ein Jahr nach dem AbgasskandalWarum deutsche VW-Kunden unzufrieden sind

Rund ein Jahr nachdem die US-Umweltbehörde die Manipulation von 11 Millionen Dieselfahrzeugen bekannt gemacht hatte, sind besonders in Deutschland viele VW-Kunden unzufrieden. Klagen auf Rückkauf oder Schadensersatz vor Gericht liefen bisher ins Leere. Dabei fuhr knapp ein Viertel der Autos, die vom VW-Abgasskandal betroffen waren, auf deutschen Straßen.


FreihandelsabkommenKritik an Ceta reißt nicht ab

Der finale Textentwurf für das Freihandelsabkommen Ceta zwischen der EU und Kanada liegt vor. Die Kritik von Umweltgruppen bleibt - etwa am Investitionsschutz. Sie befürchten sogar, dass US-Unternehmen Zugriff auf den in Ceta verankerten Investoren-Klagemechanismus bekommen - und TTIP damit gar nicht brauchen.


RusslandUnbekannte überfallen Greenpeace-Aktivisten

In Russland ist vergangene Woche eine Gruppe von Greenpeace-Aktivisten von Unbekannten brutal überfallen worden. Die Umweltschützer hatten sich an der Löschung von Waldbränden beteiligt, um die staatliche Feuerwehr zu unterstützen. Greenpeace vermutet einen Zusammenhang mit den nahen Parlamentswahlen.


Umweltschutz in Indien"Die indische Landwirtschaft setzt zu stark auf Chemie"

Umweltschutz ist in Indien noch keine Selbstverständlichkeit. Über die Luftqualität gebe es zum Beispiel kaum Informationen, sagte der indische Greenpeace-Vorsitzende Ravi Chellam im DLF. Die Organisation konzentriere sich deshalb vor allem auf den Klimawandel - dazu gehörten Themen wie der Ausbau von erneuerbaren Energien oder der Einsatz von ökologischen Verfahren in der Landwirtschaft.

ParisFußgängerzonen für den Umweltschutz

Seit Jahren treibt Paris den Ausbau von öffentlichen Verkehrsmitteln und Fußgängerzonen voran, auch um der starken Luftverschmutzung Einhalt zu gebieten. Das nächste große Projekt: Die langfristige Sperrung der Schnellstraße "Voie Georges Pompidou" - für viele Pendler ist das eine Katastrophe.

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Nächste Sendung: 04.10.2016 11:35 Uhr

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