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Seit 00:05 Uhr Lange Nacht

Ethik-Kommission eingesetzt Welche Entscheidungen darf ein selbstfahrendes Auto treffen?

Ein Auto fährt eine Straße entlang, es muss einem Hindernis ausweichen, links eine Frau mit Kinderwagen, rechts ein Rentner. Wie würden Sie entscheiden? Solche Fragen müssen autonom fahrende Autos in Zukunft selbst entscheiden. Den Rahmen dafür soll eine Ethik-Kommission abstecken. Sie hat heute ihre Arbeit aufgenommen.


EU-Kommission klagt gegen PKW-Maut Brüssel findet deutsche Pläne "diskriminierend"

Der Maut-Streit zwischen Brüssel und Berlin eskaliert. Nun sollen europäische Richter entscheiden, ob die "Infrastrukturabgabe" wegen Diskriminierung von Ausländern gekippt wird - oder doch noch kommen kann.


Frauen in Führungspositionen631 Männer und 44 Frauen in deutschen Vorständen

Die AllBright-Stiftung beobachtet, wie sich der Frauenanteil in den Führungsetagen von großen Unternehmen entwickelt. Das ernüchternde Ergebnis für Deutschland: Wenn es in dem Tempo weitergeht, werden die heute über 33-Jährigen in ihrem Arbeitsleben kein ausgewogenes Geschlechterverhältnis mehr erleben.


Gashandel zwischen Israel und JordanienDas Milliardenabkommen in der Kritik

Israel soll Jordaniens wichtigster Gaslieferant werden. Deswegen haben die ehemals verfeindeten Länder nun einen Milliardendeal über das riesige, noch unergründete Leviathan-Gasfeld im Mittelmeer abgeschlossen. Innerhalb der israelischen und jordanischen Bevölkerung stößt das Projekt allerdings auf Kritik. Denn profitieren werden wahrscheinlich nur die großen Energiekonzerne.


Arbeitnehmer auf Abruf"Er steht praktisch immer dann bereit, wenn der Arbeitgeber ihn braucht"

Knapp zwei Millionen Menschen arbeiten in Deutschland auf Abruf, also wenn der Chef anruft. Eigentlich müsse der Vorgesetzte den Dienst vier Tage vorher ankündigen, sagte Johannes Jacob vom DGB im DLF. Die Praxis sehe aber anders aus. Besonders betroffen sei der Niedriglohnsektor.


Treffen in BratislavaEU-Wirtschaftsminister befürworten CETA

Die EU-Wirtschaftsminister wollen CETA: Auf ihrem Treffen in Bratislava sprach sich eine Mehrheit für das Handelsabkommen mit Kanada aus. Im Oktober soll es endgültig unterzeichnet werden. Unklar blieb weiterhin, wie es mit TTIP, dem Freihandelsabkommen mit den USA, weitergehen soll.


Bayer-Monsanto-Deal"Eine bislang ungekannte Konzentration im Agrarbereich"

Die Opposition im Bundestag sieht die Übernahme des umstrittenen US-Saatgut-Herstellers Monsanto durch den Bayer-Konzern skeptisch. In einer "Aktuellen Stunde" äußerte sie die Befürchtung, wonach ein Mega-Konzern entstehen könnte, der seine Marktmacht zu Ungunsten von Landwirten ausnutze.


Photokina 2016Smartphones vs. Kompaktkameras

Smartphone-Besitzer nutzen oft keinen Fotoapparat mehr, weil sie mit ihrem Handy viel schneller reagieren und ein Foto schießen können. Für das klassische Fotogewerbe ist das ein Problem, der Absatz von Digitalkameras sinkt von Jahr zu Jahr. Wie die Hersteller darauf reagieren, zeigt die Fotomesse Photokina seit heute in Köln.


SPD und die FreihandelsabkommenBöses und gutes Abkommen – was unterscheidet CETA von TTIP?

Auch wenn aus dem linken Parteiflügel erheblicher Widerstand kam, auf dem Parteikonvent wurde ganz im Sinne von Chef Sigmar Gabriel für das Freihandelsabkommen CETA zwischen der EU und Kanada gestimmt. Einig sind sich beide Seiten in der Ablehnung von TTIP, dem Abkommen zwischen der USA und EU. Aber worin liegen eigentlich die Unterscheide?


Der Schatten des Vorsitzenden von Bosch, Volkmar Denner, auf einer weißen Wand mit Bosch-Logo. (dpa/picture alliance/Marijan Murat)

Diesel-AbgasskandalDas große Schweigen bei Bosch

Der Skandal um manipulierte Diesel-Abgaswerte betrifft längst nicht mehr nur VW. Immer häufiger und drängender wird vor allem in den USA die Frage gestellt, inwieweit der Zulieferer Bosch darin verwickelt ist. Für das schwäbische Unternehmen könnte es teuer werden. Dort herrscht derzeit das große Schweigen.


SaatgutBayer übernimmt Monsanto

Der Deal ist perfekt: Nach monatelangen Verhandlungen haben der Pharma- und Chemiekonzern Bayer und der US-amerikanische Saatgut-Hersteller Monsanto eine Fusionsvereinbarung unterzeichnet. Es ist die größte Übernahme, die ein deutsches Unternehmen je gewagt hat. Bayer zahlt 66 Milliarden Dollar.


Kommunale EnergieversorgerDruck durch Ausbau der Erneuerbaren

In Leipzig treffen sich zurzeit die kommunalen Energieversorger zu ihrem jährlichen Kongress. Vielen von ihnen gehen vor dem Hintergrund des Ausbaus der erneuerbaren Energien die Finanzmittel aus. Doch es gibt Ideen, wie die deutschen Stadtwerke die Energiewende meistern wollen.


WohnungspolitikMieterbund will Mietpreisbremse anziehen

Ein Jahr nach der Einführung der Mietpreisbremse hat der Deutsche Mieterbund eine negative Bilanz gezogen. Eine nicht repräsentative Erhebung für vier Großstädte habe ergeben, dass zwei Drittel bis rund 95 Prozent aller Angebote für eine Wiedervermietung die Mietpreisbremse überschritten hätten.


Eon-Tochter UniperSpannung vor dem Börsengang

Die Aktien der Eon-Tochter Uniper sollen in der nächsten Woche erstmals an der Börse gehandelt werden. Der Kurs der Aktie könnte jedoch schnell ins Schwanken geraten. Experten vermuten, dass viele Eon-Aktionäre die Papiere schnell wieder verkaufen.


Aktuelle Medizin-StudieNeue Medikamente sind teuer und bringen oft wenig

23 Medikamente mit neuen Wirkstoffen oder Wirkstoffkombinationen gelangten 2013 erstmals auf den deutschen Markt. Ein messbarer Zusatznutzen - im Vergleich zu schon vorhandenen Medikamenten - lässt sich nur bei zehn dieser Medikamente ausmachen. Das ist das Ergebnis des neuen Innovationsreports, an dem die Techniker Krankenkasse beteiligt ist.


Bundeshaushalt 2017Die Schwarze Null soll bleiben

Finanzminister Wolfgang Schäuble hat im Bundestag seinen Haushaltsplan für 2017 vorgestellt. Er sieht Ausgaben von insgesamt 328,7 Milliarden Euro vor - neue Schulden sollen nicht gemacht werden. Die Opposition sprach von einem "Haushalt der verpassten Chancen".


G20-GipfelAbschlusskommuniqué mit diskreten Formulierungen

Am Ende des zweitägigen G20-Gipfels im chinesischen Hangzhou waren mehrere Aktionspläne verabschiedet, die weltweit Wachstum und Jobs fördern sollen. Davon solle auch der afrikanische Raum profitieren, hieß es ausdrücklich. Klimapolitisch erfüllt das Abschlusskommuniqué nicht die Hoffnungen - vor allem mit Blick auf die Subventionen von Kohle, Öl und Gas.


Initiative "Wir Zusammen"Flüchtlinge arbeiten bei ThyssenKrupp

In der Initiative "Wir zusammen" wollen über 100 Unternehmen Flüchtlinge besser in den Arbeitsmarkt integrieren. Bislang stellten sie mehr als 1.800 Praktikums- und rund 700 Ausbildungsplätze zur Verfügung. Über 400 Flüchtlinge wurden inzwischen fest angestellt. Auch der Konzern ThyssenKrupp beteiligt sich.


Flüchtlinge "Ich vermisse eine vernünftige Integrationsstrategie"

Ein Jahr nach Merkels Satz "Wir schaffen das" wird Bilanz gezogen. Die größte Herausforderung sei, bis spätestens Anfang 2017 die Asylverfahren für die angekommenen Flüchtlinge abzuschließen, sagte Herbert Brücker vom Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Danach müsse man sich um Sprachkompetenz und Bildung kümmern.


Protest gegen das Freihandelsabkommen TTIP, das in Frankreich oft TAFTA genannt wird. (RAYMOND ROIG / AFP)

FreihandelsabkommenWarum Frankreich an TTIP zweifelt

Seit Monaten wachsen in Frankreich die Vorbehalte gegen das geplante transatlantische Freihandelsabkommen TTIP. Heute kündigte Handelsstaatsekretär Matthias Fekl an, auf dem EU-Gipfel in vier Wochen in Bratislava den Stopp der Verhandlungen zu fordern. Das Misstrauen gegenüber den USA ist groß.


TurkmenistanFrühere Sowjetrepublik strebt Gaslieferungen in die EU an

Turkmenistan gehört zu den Ländern mit den größten Gasvorkommen der Welt. Dieses würde das zentralasiatische Land gerne in die EU liefern, was aber nicht ohne Zustimmung Russlands und der Türkei geht.

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26.08.2016
09.08.2016

Nächste Sendung: 04.10.2016 17:05 Uhr

Wirtschaft und Gesellschaft
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