Kulturfragen / Archiv /

 

Wozu brauchen wir Bücher?

Serie: Wozu brauchen wir ...?

Christoph Schmitz im Gespräch mit dem Hanser-Verleger Michael Krüger

Ein Mädchen balanciert einen Bücherstapel.
Ein Mädchen balanciert einen Bücherstapel.

Die verschuldeten öffentlichen Haushalte zwingen viele Städte, ihre Etats für Bühnen und Museen zu kürzen. Die Streitschrift "Der Kulturinfarkt" hat die Debatte um die staatliche Kulturförderung noch einmal verstärkt.

Aber auch Neue Medien, vor allem das Internet, entwickeln sich zu Konkurrenten tradierter Einrichtungen, etwa der deutschen Buchbranche. Hat das gedruckte und gebundene Buch noch eine Zukunft? Was verlieren wir, wenn das Buch verschwindet?

Der Verleger des Carl-Hanser-Verlags in München, Michael Krüger, nimmt zu diesen Fragen Stellung. Seit 1968 ist Michael Krüger bei Hanser tätig und hat den Verlag mit Autoren wie Umberto Eco, Orhan Pamuk, Herta Müller und Botho Strauß zu einem der führenden deutschsprachigen Häuser gemacht. Krügers eigene Romane und Gedichte haben ihm weithin Anerkennung gebracht. In unserer Sommerreihe sprach mit ihm in seinem Verlagsbüro Christoph Schmitz über die Zukunft des Buchs und der Lesekultur.

Das gesamte Gespräch können Sie in unserem Audio-on-Demand-Bereich bis einschließlich 26.01.2013 nachhören.

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Kulturfragen

Kunstbiennale VenedigDer Deutsche Pavillon zwischen Last und Lust

Der Künstler Olaf Nicolai nimmt am 10.02.2015 in Berlin an der Pressekonferenz zum Deutschen Pavillon für die Biennale in Venedig teil. Drei Monate vor der Eröffnung der Biennale die Venezia 2015 gaben Künstler und Kurator Einblicke in die Vorbereitungen. Foto: Stephanie (picture-alliance/dpa/ Pilick)

In der kommenden Woche eröffnet in den Giardini und im Stadtgebiet von Venedig wieder, wie alle zwei Jahre, die Kunstbiennale. Neben einer großen kuratierten Ausstellung und zahlreichen Begleitveranstaltungen wird es auch wieder die Nationenpavillons geben, die sich um den "Goldenen Löwen" bewerben.

Gedenkkultur in DeutschlandAus der Geschichte erwächst heutige Verantwortung

Dr. Volkhard Knigge in der KZ-Gedenkstätte Buchenwald. (imago stock&people)

Zurzeit wird des Kriegsendes vor 70 Jahren gedacht. Zahlreiche Ausstellungen erinnern an die letzten Kriegstage, die für viele Menschen Tage großer Gewalt bedeuteten. Das ist notwendig, um die Erinnerung wach zu halten. Doch was muss eine Gedenkkultur auch für eine jüngere Generation leisten, wenn sie nicht zum Ritual erstarren soll?

Neues NS-DokumentationszentrumDie Rolle der Stadt München im Nationalsozialismus

Blick auf den ehemaligen Führerbau und den Neubau des NS-Dokumentationszentrums in München. (picture alliance / dpa - Sven Hoppe)

Mit dem neuen NS-Dokumentationszentrum an der Brienner Straße in München wird der Geschichte der Stadt während des Nationalsozialismus' der angemessene Platz eingeräumt. Für Gründungsdirektor Winfried Nerdinger ist die Thematik alles andere als historisch. Im DLF erläutert er die Konzeption der Ausstellung.