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Wozu brauchen wir Bücher?

Serie: Wozu brauchen wir ...?

Christoph Schmitz im Gespräch mit dem Hanser-Verleger Michael Krüger

Ein Mädchen balanciert einen Bücherstapel.
Ein Mädchen balanciert einen Bücherstapel. (Andrea Steinbrecher/Stiftung Lesen)

Die verschuldeten öffentlichen Haushalte zwingen viele Städte, ihre Etats für Bühnen und Museen zu kürzen. Die Streitschrift "Der Kulturinfarkt" hat die Debatte um die staatliche Kulturförderung noch einmal verstärkt.

Aber auch Neue Medien, vor allem das Internet, entwickeln sich zu Konkurrenten tradierter Einrichtungen, etwa der deutschen Buchbranche. Hat das gedruckte und gebundene Buch noch eine Zukunft? Was verlieren wir, wenn das Buch verschwindet?

Der Verleger des Carl-Hanser-Verlags in München, Michael Krüger, nimmt zu diesen Fragen Stellung. Seit 1968 ist Michael Krüger bei Hanser tätig und hat den Verlag mit Autoren wie Umberto Eco, Orhan Pamuk, Herta Müller und Botho Strauß zu einem der führenden deutschsprachigen Häuser gemacht. Krügers eigene Romane und Gedichte haben ihm weithin Anerkennung gebracht. In unserer Sommerreihe sprach mit ihm in seinem Verlagsbüro Christoph Schmitz über die Zukunft des Buchs und der Lesekultur.

Das gesamte Gespräch können Sie in unserem Audio-on-Demand-Bereich bis einschließlich 26.01.2013 nachhören.

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