Markt und Medien / Archiv /

 

Zensur über Schleichwege

Russland verabschiedet umstrittene Internetsperre

Das Gespräch führte Bettina Köster

Die Duma in Moskau hat Internetsperren erlassen. (Aleshkovsky Mitya)
Die Duma in Moskau hat Internetsperren erlassen. (Aleshkovsky Mitya)

Offiziell will man die Kinderpornografie bekämpfen, gegen die Verherrlichung von Drogenkonsum vorgehen und Aufrufe zum Selbstmord unterbinden: Das russische Parlament, die Duma, hat eine umstrittene Internetsperre verabschiedet - Kritiker befürchten letztlich Zensur.

Ein Gespräch mit Gesine Dornblüth, DLR-Korrespondentin im Büro Moskau.

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Für dieses Element wird eine aktuelle Version des Flash Players benötigt.

Markt und Medien

Nach den Anschlägen in Paris Neues Überwachungsgesetz in Frankreich

Französische Flagge vor einer Frauenstatue vor Nachthimmel (JOEL SAGET / AFP)

Im französischen Parlament wird ein neues Gesetz verhandelt, das die Rechte des staatlichen Geheimdienstes erheblich ausweiten würde. Für die Regierung ist eine Erneuerung der Regelung nötig - schließlich stammt das letzte Geheimdienstgesetz noch von vor der Einführung des Internets. Doch Kritiker fürchten, Frankreich könnte sich in einen regelrechten Überwachungsstaat verwandeln.

VorratsdatenspeicherungNoch viele offene Fragen

Netzwerkstecker sind vor einem Computer-Bildschirm mit Symbolen für "gespeicherte Verbindungen" zu sehen (dpa picture alliance / Jens Büttner)

Noch gibt es nur Eckpunkte für eine Neuauflage der Vorratsdatenspeicherung. Ob sie vor dem Bundesverfassungsgericht Bestand haben wird, lässt sich deshalb bisher nur vermuten. Klagen sind angekündigt. Bundesjustizminister Heiko Maas gibt sich zuversichtlich.

Native AdvertisingGefahr für den Journalismus?

(picture alliance / ZB)

Werbung verpackt im redaktionellen Gewand – das gab es schon immer. Das Advertorial in Zeitschrift und Zeitung, ein Werbetext also, der aussieht wie ein Artikel, ist der Klassiker. Dem unabhängigen Journalismus haben solche Produkte bislang nicht geschadet. Doch das neue digitale "Native Advertising" sorgt gerade für viel Wirbel.