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Zweierlei Maß?

Die Berichterstattung über Russland und die USA

Von Walter van Rossum

US-Präsident Barack Obama und der russische Präsident Dimitri Medwedew im Kreml in Moskau (AP)
US-Präsident Barack Obama und der russische Präsident Dimitri Medwedew im Kreml in Moskau (AP)

2012 war ein Jahr mit Präsidentschaftswahlen in zwei weltpolitisch bedeutenden Staaten - Russland im März, die USA im November. Wie wird über die Kandidaten vor dem Hintergrund der politischen Verhältnisse vor Ort in deutschen Medien berichtet?

<p><hr><em>Das vorliegende Dossier "Zweierlei Maß? – Die Berichterstattung über Russland und Amerika" gewinnt in diesem Jahr den <papaya:link href="http:www.alternativer-medienpreis.de/index.html" text="Alternativen Medienpreis der Nürnberger Medienakademie" title="Alternativen Medienpreis der Nürnberger Medienakademie" target="_blank" /> in der Kategorie "Audio"</em><br /><hr><br />Über Wladimir Putin zum Beispiel macht man sich gern als "lupenreinen Demokraten" lustig, behandelt Russland als Ort diktatorischer Barbarei. <br /><br />Die Ruchlosigkeit US-amerikanischer Präsidentschaftskandidaten hingegen kommt hier meist nur in fiktiven Hollywood-Filmen vor. Bilden also deutsche Medien Politik und ihre höchsten Repräsentanten, diese Antagonisten des Kalten Krieges, heute tatsächlich so unabhängig und distanziert ab, wie sie vorgeben? <br /><br />Gibt es ideologische Rücksichten auf den westlichen Verbündeten?<br /><br />Ist der Skandal um Pussy Riot tatsächlich so viel kritikwürdiger als Guantanamo, die Waffenlieferungen an Syrien verwerflicher als die an Saudi-Arabien? <br /><br />Der Autor hat sich Berichte und Kommentare des vergangenen Jahres noch einmal genauer angesehen. Sie können unsere Sendung <a class="link_audio_beitrag" href="http:ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2013/03/01/dlf_20130301_1915_5e892fb2.mp3" title="Dossier, Deutschlandfunk (MP3-Audio)">hier nachhören.</a><br /><br />DLF 2013</p>

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Dossier

Fischen in der Nebelbank Wie sich der Berliner Politikbetrieb zu TTIP positioniert

In einer Tasse mit einem EU-Symbol steckt eine US-Fahne, aufgenommen  in einem Büro in Dresden. (picture-alliance / dpa / Arno Burgi)

Je mehr die Deutschen von dem europäisch-amerikanischen Freihandelsabkommen TTIP erfahren, um so skeptischer werden sie. Während die Bürger zunehmend murren, will die Große Koalition in Berlin die Verhandlungen zum TTIP-Abkommen mit den USA unbedingt noch in diesem Jahr abschließen. Bundeskanzlerin Merkel schaut ungeduldig auf die Uhr und mahnt zur Eile bei TTIP – warum?