
Zusätzlich stecken laut den Fachleuten vermutlich langfristige globale Entwicklungen hinter dem Trend: mehr Armut, Unsicherheit, und weniger soziale Verbundenheit. Am stärksten betroffen sind junge Menschen zwischen 15 und 19 und Frauen - wahrscheinlich, weil sie häufiger sexuelle Gewalt und Diskriminierung erleben und stärker durch Care-Arbeit belastet sind.
Andere Fachleute sagen zu den gestiegenen Zahlen: Vielleicht werden psychische Krankheiten inzwischen auch häufiger erkannt. Auf jeden Fall müsste man Präventions-Maßnahmen viel besser auf die besonders betroffenen Gruppen, also Frauen und Jugendliche zuschneiden.
Diese Nachricht wurde am 22.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
