Rockerkriminalität
1.200 Polizisten bei Razzia gegen "Hells Angels" in NRW im Einsatz

In Nordrhein-Westfalen geht die Polizei mit einer Razzia gegen die Rockergruppe "Hells Angels" vor.

    Man sieht zwei Polizisten von hinten, die während einer Razzia den Eingang zu einem beleuchteten Geländer der Hells Angels betreten.
    Razzia gegen "Hells Angels" in Nordrhein-Westfalen: Polizeibeamte durchsuchen ein Vereinsheim der Rockergruppe in Hilden. (dpa / Christoph Reichwein)
    Wie das Landesinnenministerium mitteilte, sind 1.200 Beamte in 28 Städten im Einsatz. Seit dem frühen Morgen werden demnach dutzende Objekte durchsucht, unter anderem in Dortmund, Duisburg, Bochum, Bielefeld, Köln und Leverkusen. Es handele sich um einen der größten Einsätze zur Bekämpfung der Rockerkriminalität in der Geschichte des Bundeslandes.
    Wie die Deutsche Presse-Agentur schreibt, wurde zudem der Verein "Hells Angels Motorcycle Club Leverkusen" verboten.
    Diese Nachricht wurde am 28.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.