Gericht in Berlin
13 Jahre Haft für Messerattacke an Holocaust-Mahnmal

Ein Jahr nach dem Angriff auf einen spanischen Touristen am Holocaust-Mahnmal hat das Berliner Kammergericht den Täter zu 13 Jahren Haft verurteilt. Der zum Tatzeitpunkt 19-jährige Syrer musste sich unter anderem wegen versuchten Mordes vor Gericht verantworten.

    Polizeibeamte sichern einen auf dem Boden liegenden Mann.
    Nach dem Angriff auf einen spanischen Touristen am Holocaust-Mahnmal in Berlin (Archiv) (picture alliance / ASSOCIATED PRESS / Ebrahim Noroozi)
    Die Bundesanwaltschaft hatte in ihrer Anklageschrift dargelegt, dass der Täter die Ideologie der Terrormiliz IS teile und aus einer "radikal-islamistischen und antisemitischen Einstellung" heraus gehandelt habe.
    Der Mann hatte den Touristen aus Spanien im Februar 2025 mit einem Messer schwer am Hals verletzt. Das Opfer überlebte dank der sofortigen Hilfe durch einen Notarzt.
    Diese Nachricht wurde am 05.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.