Russland
14 Jahre Straflager für Ex-Gouverneur der Region Kursk

Der frühere Gouverneur der westrussischen Region Kursk, Smirnow, ist in einem Korruptionsverfahren zu 14 Jahren Straflager verurteilt worden.

    Das Foto zeigt ein beschädigtes Haus in der Stadt Kursk.
    Die russische Region Kursk wurde 2024 von der Ukraine angegriffen. Das Foto zeigt ein beschädigtes Haus in der Stadt Kursk. (Uncredited / Acting Governor of Ku / Uncredited)
    Das Gericht in Kursk verhängte außerdem eine Geldstrafe von 400 Millionen Rubel und ein Berufsverbot für die Dauer von zehn Jahren. Der 52 Jahre alte Beamte hatte seine Schuld vor Gericht eingeräumt. Smirnow hatte laut Urteil von Baufirmen, die Verteidigungsanlagen in dem Gebiet an der Grenze zur Ukraine errichten sollten, Schmiergelder kassiert.
    Der Fall flog auf, nachdem ukrainische Truppen im August 2024 ohne großen Widerstand dank minderwertiger Verteidigungsanlagen in die Region Kursk eindringen konnten. Es stellte sich laut Medienberichten heraus, dass etwa Panzersperren aus billigem Material waren, das der Wucht von ukrainischem Militärgerät nicht standhalten konnte.
    Diese Nachricht wurde am 06.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.