
Das Gericht in Kursk verhängte außerdem eine Geldstrafe von 400 Millionen Rubel und ein Berufsverbot für die Dauer von zehn Jahren. Der 52 Jahre alte Beamte hatte seine Schuld vor Gericht eingeräumt. Smirnow hatte laut Urteil von Baufirmen, die Verteidigungsanlagen in dem Gebiet an der Grenze zur Ukraine errichten sollten, Schmiergelder kassiert.
Der Fall flog auf, nachdem ukrainische Truppen im August 2024 ohne großen Widerstand dank minderwertiger Verteidigungsanlagen in die Region Kursk eindringen konnten. Es stellte sich laut Medienberichten heraus, dass etwa Panzersperren aus billigem Material waren, das der Wucht von ukrainischem Militärgerät nicht standhalten konnte.
Diese Nachricht wurde am 06.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
