Wien
15 Jahre Haft für Islamist wegen geplanten Anschlags auf Konzert von Taylor Swift

Im Prozess um einen geplanten Anschlag auf ein Konzert der US-Sängerin Taylor Swift in Wien ist ein 21-jähriger Islamist zu 15 Jahren Haft verurteilt worden.

    Die Angeklagten vor Verhandlungsbeginn am Landesgericht Wiener Neustadt. Sie halten ihre Gesichter bedeckt und sind von vermummten Polizisten umgeben.
    Die Angeklagten vor Verhandlungsbeginn am Landesgericht Wiener Neustadt (Picture Alliance / Apa-Images / Roland Schlager)
    Die Geschworenen am Landesgericht Wiener Neustadt befanden den Angeklagten, einen Österreicher mit nordmazedonischen Wurzeln, zudem der Bildung einer Terrorzelle schuldig. Außerdem habe er einen weiteren Islamisten unterstützt, der 2024 in Mekka bei einem Messerangriff saudi-arabische Sicherheitskräfte verletzte. Dafür wurde ein Mitangeklagter zu 12 Jahren Haft verurteilt. 
    Der Hauptangeklagte hatte zugegeben, dass er im August 2024 einen Anschlag auf ein Konzert von Taylor Swift in Wien geplant hatte. Dabei wollte er vor dem Ernst-Happel-Stadion möglichst viele Fans der Sängerin töten. Kurz vorher wurde er festgenommen. Die drei Konzerte in der österreichischen Hauptstadt wurden abgesagt.
    Diese Nachricht wurde am 28.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.