150. Todestag von Flügelbaulegende SteinwegDer Klang der Sorgfalt

Die Flügel der Marke Steinway & Sons dominieren weltweit Konzertbühnen und Klaviermarkt: Firmengründer Heinrich Steinweg kam einst aus Deutschland, hatte mit Schicksalsschlägen zu kämpfen und baute dann mit seinen Söhnen ein Imperium auf. Vor 150 Jahren ist er gestorben.

Von Bettina Mittelstraß | 09.02.2021

Schwarze, glänzende Flügel der Firma Steinway stehen nebeneinander aufgereiht in einer Halle auf Holzfußboden.
Flügel der Firma Steinway warten im November 2012 in Hamburg auf die Endabnahme. (picture alliance / dpa / Foto: Axel Heimken)
Am 7. Februar 1871 starb in New York der deutsche Klavierbauer Heinrich Engelhard Steinweg und übergab drei seiner Söhne eine der bis heute erfolgreichsten Klavierbaubetriebe der Welt: Steinway & Sons. Steinway-Flügel sind der Inbegriff von traditioneller Handwerkskunst gepaart mit moderner Technologie und für immer verbunden mit der internationalen Konzertkultur. Ihr Klangbild gilt als einzigartig und unverwechselbar und hat die Musikgeschichte geprägt. Zum 150jährigen Todestag des Firmengründers erinnert eine Musikszene an die Anfänge im Harz, den ersten Flügel, den Steinweg in der Küche seines Wohnhauses baute, an die Auswanderung nach Amerika und den Aufbau der Firma zusammen mit seinen Söhnen. Steinwegs Leidenschaft lebt weiter, sein Lebenswerk wird in der Hamburger Steinway Manufaktur weitergebaut und weiterentwickelt.