Taifun "Ragasa"
17 Tote in Taiwan - Zahl der Vermissten gesunken

In Taiwan sind beim Durchzug des Taifuns "Ragasa" mindestens 17 Menschen ums Leben gekommen.

    Das Bild zeigt einen reißenden Wasserstrom und eine eingestürzte Brücke, deren Trümmer aus den Fluten ragen.
    Überflutungen und eine eingestürzte Brücke in der ost-taiwanischen Region Hualien (AP / Dong Wen )
    Eine Flutwelle habe eine Ortschaft im Osten der Insel erfasst, teilte die Feuerwehr mit. Die Zahl der Vermissten hat sich den Angaben zufolge von zunächst 124 auf weniger als 20 verringert. Zuvor hatte es bereits auf den Philippinen mindestens zehn Tote beim Durchzug des bislang stärksten Wirbelsturms dieses Jahres gegeben.
    "Ragasa" hat mittlerweile die südchinesische Küste erreicht. In der Metropole Shenzhen war bereits die Evakuierung küstennaher und niedrig gelegener Gebiete angeordnet worden. Etwa 400.000 Einwohner sind betroffen. Auch in Hongkong warnten die Behörden vor dem Wirbelsturm. Dort stellten Fluggesellschaften den Verkehr ein und brachten den Großteil ihrer Maschinen in anderen Regionen in Sicherheit.
    Diese Nachricht wurde am 24.09.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.