Niederlande
20 Jahre Haft für Chef von grausamer Menschenhändler-Bande aus Eritrea

In den Niederlanden ist ein Mann aus Eritrea wegen Menschenschmuggel und Erpressung zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt worden.

    Ein eritreischer Flüchtling hält sich ein buntes Tuch um den Körper.
    Eritreische Flüchtlinge (Archivbild). (AFP / Menahem Kahana)
    Das Gericht in Zwolle verurteilte den 42-Jährigen zudem wegen der Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung. Dem Urteil zufolge war der Mann Chef einer Bande, die Hunderte Migranten in Lagern in Libyen festhielt und dort misshandelte Die Migranten aus Eritrea seien zudem gezwungen worden, Kontakt zu Angehörigen in Europa aufzunehmen, damit diese hohe Summen für ihre Freilassung überweisen.
    Das Verfahren fand in den Niederlanden statt, da einige Opfer und ihre Angehörigen hier Asyl beantragt hatten.
    Diese Nachricht wurde am 27.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.