Samstag, 02. Juli 2022

Präventionsforschung
Wie sich Amoktaten verhindern lassen

Der Amoklauf von Erfurt 2002 war für die Präventionsforschung in Deutschland ein Impuls. Es wurde eine Beratungs-Hotline geschaffen, die eng mit der Polizei vernetzt ist. Man weiß heute besser über die Motive der Täter Bescheid. Doch es braucht mehr, u.a. die Stärkung regionaler Netzwerke, sagen Experten.

Kühn, Kathrin | 26. April 2022, 08:37 Uhr

Bei einer Gedenkfeier vor dem Gutenberg-Gymnasium halten Schüler am 26.04.2017 in Erfurt (Thüringen) weiße Rosen in den Händen. 15 Jahre nach dem Amoklauf am Gutenberg-Gymnasium in Erfurt haben Schüler, Lehrer und Angehörige der Opfer gedacht. Mehrere hundert Menschen erinnerten an die zwölf Lehrer, zwei Schüler, die Sekretärin und den Polizisten, die bei der Tat getötet wurden.
Die Präventionsforschung hat seit dem Amoklauf in Erfurt dazu gelernt. Im Bild: Der Jahrestag des Amoklaufs am Gutenberg Gymnasium vor fünf Jahren (picture alliance / dpa / Martin Schutt)