
Wie das UNO-Flüchtlingshilfswerk in Genf mitteilte, gelten die Menschen als tot oder vermisst. Damit sei 2025 das Jahr mit den meisten erfassten Opfern in Süd- und Südostasien gewesen. Den Angaben zufolge machten sich mehr als 6.500 Rohingya über den Indischen Ozean auf den Weg von Bangladesch nach Malaysia.
Die muslimische Minderheit der Rohingya wird im buddhistisch geprägten Myanmar unterdrückt. Nach einer Militäroffensive 2017 flohen rund 800.000 Menschen nach Bangladesch. Dort leben sie unter menschenunwürdigen Bedingungen in Lagern.
Diese Nachricht wurde am 17.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
