
In der Kabinettsvorlage, die am Montag besprochen werden soll, ist von knapp 119 Milliarden Euro die Rede - rund acht Milliarden mehr als ursprünglich angepeilt. Auch die Ausgaben sind nun höher angesetzt - nämlich bei 555 Milliarden Euro - zwölf Milliarden mehr als zunächst veranschlagt. Als im April die Eckwerte des Haushalts 2027 vorgestellt worden waren, hatte es noch eine Deckungslücke von 21 Milliarden Euro gegeben. Diese wurde geschlossen durch Einsparungen in mehreren Ministerien, einer neuen Plastikabgabe und den Zugriff auf knapp sieben Milliarden Euro an Rücklagen. Außerdem wird Geld aus dem Emissionshandel verwendet, das eigentlich in den Klima- und Transformationsfonds fließen sollte.
Diese Nachricht wurde am 04.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
