
22 der 27 Mitgliedsstaaten hatten zuvor eine Dringlichkeitssitzung verlangt. Zu den Unterzeichnern gehörten auch Bundeskanzler Merz und die italienische Ministerpräsidentin Meloni.
Spaniens Ministerpräsident Sanchez beklagte in einem Schreiben an die EU-Ratspräsidentschaft, einige Mitgliedsstaaten seien von Vorurteilen, Falschmeldungen und politischen Interessen getrieben. Ceuta gehöre nicht zum Schengen-Raum, so dass Migranten von dort weder nach Spanien noch in andere EU-Länder weiterreisen könnten.
Mittlerweile sind nahezu alle der rund 50.000 Migranten aus der spanischen Exklave nach Marokko zurückgekehrt. Behörden zufolge stieg die Zahl der Todesopfer auf 67.
Diese Nachricht wurde am 01.08.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
