Filmfestival
22 Filme im Rennen um den "Goldenen Bären" bei der Berlinale

Bei der diesjährigen Berlinale konkurrieren 22 Filme um den Hauptpreis Goldener Bär. Darunter sind drei deutsche Produktionen, wie Intendantin Tricia Tuttle mitteilte.

    Berlinale-Chefin Tricia Tuttle bei der Jahres-Pressekonferenz der Internationalen Filmfestspiele Berlin vor einer Leinwand mit bunten Punkten und der Aufschrift "76. Berlinale, 16. - 22. Februar 2026"
    Berlinale-Intendantin Tricia Tuttle (picture alliance / dpa / Jens Kalaene)
    Ilker Catak, der 2023 den Deutschen Filmpreis für "Das Lehrerzimmer" bekam, zeigt sein neues Werk "Gelbe Briefe". Darin erlebt das türkische Künstlerehepaar Derya und Aziz die Willkür des Staates und verliert über Nacht seine Arbeit.
    In das Rennen um die Bären gehen auch Angela Schanelec mit "Meine Frau weint" und Eva Trobisch mit "Etwas ganz Besonderes" über eine junge Frau auf Identitätssuche.
    Sandra Hüller ist zudem in dem österreichisch-deutschen Historiendrama "Rose" von Markus Schleinzer zu sehen.

    Wim Wenders leitet die Jury

    Eröffnet wird die Berlinale am 12. Februar mit der romantischen Komödie "No Good Men" der in Hamburg lebenden afghanischen Regisseurin Shahrbanoo Sadat.
    Der Regisseur Wim Wenders leitet in diesem Jahr die Internationale Jury. Den Goldenen Ehrenbären erhält die Schauspielerin Michelle Yeoh. Die Berlinale Kamera geht an den britisch-deutschen Komponisten und Klangkünstler Max Richter.
    Diese Nachricht wurde am 20.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.