Mittelmeer
22 Migranten sterben bei der Überfahrt von Libyen nach Griechenland

Bei der Überfahrt mit einem Flüchtlingsboot von Libyen nach Griechenland sind 22 Menschen ums Leben gekommen.

    Schild mit Hinweis auf die EU-Grenzschutzagentur Frontex im Hafen von Durrës in Albanien.
    Überlebende des Unglücks wurden von der EU-Grenzschutzagentur Frontex gerettet. (picture alliance / Hans Lucas / POOL UNION EUROPEENNE / AGENCE HANS LUCAS)
    Das berichteten Überlebende der griechischen Küstenwache. 26 Migrantinnen und Migranten waren gestern Abend von einem Schiff der EU-Grenzschutzagentur Frontex vor der Insel Kreta gerettet worden. Sie erzählten, ihr Schlauchboot sei in der libyschen Hafenstadt Tobruk gestartet. Auf der Fahrt hätten sie die Orientierung verloren und seien sechs Tage lang ohne Nahrung und Wasser auf dem Meer getrieben. Die griechischen Behörden nahmen zwei Männer aus dem Südsudan fest, die sie als mutmaßliche Schlepper identifizierten.
    Diese Nachricht wurde am 28.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.