
Das spanische Innenministerium teilte mit, sie seien freiwillig zurückgekehrt. Der Großteil der Migranten hatte die Grenze zur Exklave schwimmend überquert. Mindestens 34 Menschen sollen dabei ums Leben gekommen sein. Der spanische Regierungschef Sánchez machte Menschenhändler für die Lage in Ceuta verantwortlich. Er kündigte weitere Maßnahmen zur Sicherung der Grenze an.
In der EU hat der Andrang auf die Exklave Spannungen ausgelöst. Italiens Regierungschefin Meloni brachte einen Ausschluss Spaniens aus dem Schengen-Abkommen ins Gespräch, unterstützt wurde der Vorschlag von Finnland und Dänemark. Auch Österreichs Kanzler Stocker zog temporäre Schließungen der Schengen-Grenzen in Betracht. Frankreich verstärkte seine Grenzkontrollen zu Spanien. Bundeskanzler Merz forderte Spanien auf, die Situation in Ceuta schnellstmöglich in den Griff zu bekommen.
Diese Nachricht wurde am 31.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
