Indischer Ozean
250 Rohingya und Bangladescher nach Bootsunglück vermisst

Im Indischen Ozean werden nach dem Untergang eines Flüchtlingsschiffs 250 Menschen vermisst.

    Ein Holzboot ist überfüllt mit Menschen auf dem Meer.
    Im indischen Ozean werden 250 Flüchtlinge vermisst. (Symbolbild) (picture alliance / dpa / Oliver Weiken)
    An Bord seien Angehörige der Rohingya aus Myanmar und Personen aus Bangladesch gewesen, teilte das UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR mit. Das überfüllte Boot sei bei heftigen Winden und rauer See untergegangen. Es war auf der Andamanensee vom Süden Bangladeschs nach Malaysia unterwegs. Die Polizei in Bangladesch erklärte, sie habe mehrere Menschen festgenommen, die die die Überfahrt vermutlich organisiert hätten.
    Wegen des Bürgerkriegs und ihrer Verfolgung in Myanmar sind hunderttausende Angehörige der muslimischen Minderheit der Rohingya nach Bangladesch geflohen. Immer wieder versuchen sie zudem, über den Indischen Ozean nach Malaysia überzusetzen.
    Diese Nachricht wurde am 15.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.