
Der Aktionsplan sieht außerdem mehr Kontrollen gegen Schwarzarbeit und höhere Strafen für Organisierte Steuerkriminalität vor. Zur besseren Kooperation der Ermittler wird beim Zoll ein gemeinsames Zentrum für Finanzkriminalität eingeführt. Die neuen Regeln sollen auch zur Entlastung des Haushalts beitragen. Der Bund rechnet wegen einer verstärkten Bekämpfung von Finanz- und Steuerkriminalität sowie der Einführung einer Krypto-Besteuerung mit Mehreinnahmen in Milliardenhöhe.
Bürgerbewegung Finanzwende: "Aktionsplan setzt an neuralgischen Punkten an"
Die Organisation "Bürgerbewegung Finanzwende" begrüßte die Pläne. Vorständin Brorhilker sagte zu Deutschlandfunk Nova, der Aktionsplan setze wirklich an den "neuralgischen Punkten" an. Steuerhinterziehung sei bislang milder behandelt worden als Betrug. Dadurch habe es häufig Deals gegeben, bei denen nicht bis zum Ende ermittelt worden sei. Brorhilker betonte, eine zentrale Ermittlungseinheit auf Bundesebene wäre "wirklich ein game changer". Sie freue sich, dass vieles, was man gefordert habe, Eingang in den Aktionsplan gefunden habe.
Diese Nachricht wurde am 16.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.




