"Hondius"
29 Passagiere verließen Kreuzfahrtschiff auf St. Helena nach erstem Todesfall an Bord wegen Hantavirus

Im Fall des Hantavirus-Ausbruchs auf dem Kreuzfahrtschiff "Hondius" gibt es mehr möglicherweise betroffene Passagiere als bislang bekannt.

    Luftaufnahme von dem weißen Schiff mit dunklem Bug im dunkelblauen Meer, In der linken oberen Bildhälfte siet man das Ende eines Landstreifens.
    Die MV Hondius - hier vor dem Hafen von Praia, der Hauptstadt von Kap Verde. (AFP / -)
    Wie der niederländische Veranstalter "Oceanwide Expeditions" mitteilte, waren am 24. April - also fast zwei Wochen nach dem ersten Todesfall - auf der südatlantischen Insel Sankt Helena 29 Reisende von Bord gegangen, um in ihre Heimatländer zurückzukehren. Die Regierung der Niederlande spricht sogar von 40 Passagieren. Die Behörden der betroffenen Staaten versuchen derzeit zu ermitteln, wer anschließend Kontakt zu diesen Reisenden hatte.
    Die "Hondius" hatte zuletzt vor Kap Verde gelegen und ist derzeit auf dem Weg zu den Kanaren. Während der Reise hatten sich mehrere Personen infiziert, drei von ihnen starben. Drei weitere Personen, darunter eine Deutsche, wurden zuletzt ausgeflogen. Die Weltgesundheitsorganisation geht davon aus, dass sich die Passagiere vor dem Bordgang in Argentinien infizierten.
    Diese Nachricht wurde am 07.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.