
Zum Auftakt soll am 20. Juni ein Bürgerfest rund um das Sterbehaus des Reformators in Eisleben stattfinden. Tags darauf ist ein Festgottesdienst in Luthers Taufkirche Sankt Petri und Paul geplant. Ab Juli steht dann laut Programm jeden Monat eine andere der sechs Gedenkstätten in Eisleben und Wittenberg im Fokus.
Herausragende historische und kulturelle Bedeutung
Sachsen-Anhalts Kulturminister Robra (CDU) erklärte, die Anerkennung der Gedenkstätten als UNESCO-Welterbe vor 30 Jahren sei eine "Würdigung ihrer herausragenden historischen und kulturellen Bedeutung". Sie gehörten zu den "bedeutendsten Erinnerungsorten der Reformation weltweit".
Martin Luther gilt als maßgeblicher Begründer des protestantischen Christentums. Im Jahr 1517 kritisierte er in 95 Thesen die damalige Ablasspraxis der Kirche. Damit legte er den Grundstein für die Reformation.
Diese Nachricht wurde am 01.06.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
