Brasilien
30. UNO-Klimakonferenz beginnt in Belém

In der brasilianischen Stadt Belém beginnt in Kürze die 30. UNO-Klimakonferenz.

    Der Schriftzug COP30 vor dem Pressezentrum in Belem
    Der UNO-Klimagipfel COP30 in Brasilien. Die Gastgeber haben den Schutz der Tropenwälder zu einer ihrer Prioritäten erklärt. (Eraldo Peres/AP/dpa)
    An den zweiwöchigen Verhandlungen beteiligen sich Delegationen aus mehr als 190 Staaten. Insgesamt werden 50.000 Teilnehmer erwartet. Zentrale Themen sind die nationalen Klimaschutzzusagen zur Begrenzung der Erderwärmung und die Finanzhilfen reicher Staaten für den Klimaschutz. Darüber hinaus soll es um Anpassungsmaßnahmen an die Erderwärmung in ärmeren Ländern gehen.
    Nach Angaben des UNO-Flüchtlingshilfswerks haben die Folgen des Klimawandels in den vergangenen zehn Jahren weltweit 250 Millionen Menschen in die Flucht getrieben. Das wären rechnerisch 70.000 pro Tag. Die meisten Menschen flüchten innerhalb der Grenzen ihrer Länder. Als Beispiele genannt werden Überschwemmungen im Südsudan und in Brasilien, Rekordhitze in Kenia und Pakistan sowie Wasserknappheit im Tschad und in Äthiopien. Das UNHCR sprach von einem Teufelskreis aus Konflikten und Klimakrise.
    Diese Nachricht wurde am 10.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.