
An den zweiwöchigen Verhandlungen beteiligen sich Vertreter aus mehr als 190 Staaten. Insgesamt sind 50.000 Delegierte gemeldet. Zentrale Themen sind die nationalen Klimaschutzzusagen zur Begrenzung der Erderwärmung und die Finanzhilfen reicher Staaten für den Klimaschutz. Darüber hinaus soll es um Anpassungsmaßnahmen an die Erderwärmung in ärmeren Ländern gehen.
Im Deutschlandfunk sagte der Ökonom Michael Pahle vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, dass Verhandlungen ohne die USA als größter CO2-Emittent schwierig seien. Er verwies aber darauf, dass China zunehmend mehr in erneuerbare Energien investiere und die EU beim Klimaschutz trotz jüngst abgeschwächter Ziele eine Konstante sei.
Nach Angaben des UNO-Flüchtlingshilfswerks haben die Folgen des Klimawandels in den vergangenen zehn Jahren weltweit 250 Millionen Menschen in die Flucht getrieben.
Diese Nachricht wurde am 10.11.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
