Migration
32 Afghanen aus Aufnahmeprogramm nach Deutschland gebracht

32 afghanische Staatsangehörige sind aus Pakistan nach Deutschland ausgeflogen worden.

    Afghaninnen und Afghanen aus den Bundesaufnahmeprogrammen stehen im Flughafen Hannover.
    Die Aufnahme gefährdeter Afghanen ist durch die Bundesregierung gestoppt worden. In einzelnen Fällen klagten Betroffene ihr Recht zur Einreise ein. (Julian Stratenschulte/dpa)
    Das teilte das Innenministerium mit. Die Aufnahme erfolgte über ein Programm des Bundes, das die Regierung eigentlich gestoppt hatte. Dass trotzdem einige der Betroffenen und ihre Angehörigen Visa erhalten, liegt daran, dass in Deutschland Klagen angestrengt wurden, um ihre Einreise durchzusetzen. Unterstützt werden die Afghanen dabei teils von der Organisation "Kabul Luftbrücke".
    Viele harren seit Monaten oder gar Jahren in Pakistan aus und warten auf ihre Ausreise nach Deutschland. Sie haben Angst vor Repressionen der Taliban in ihrer Heimat. Es handelt sich um Menschen, die während des deutschen Afghanistan-Einsatzes für die Bundeswehr oder andere deutsche Stellen gearbeitet haben, sogenannte Ortskräfte, und um Afghanen, die sich in ihrer Heimat für die Demokratie eingesetzt haben.
    Diese Nachricht wurde am 10.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.