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StartseiteComputer und KommunikationGeld von Datenkonzerne für Unis und Medien30.12.2019

36C3: Eingeschränkte FreiheitGeld von Datenkonzerne für Unis und Medien

Dass Google, Facebook & Co massiv in Wissenschaft investieren, wird vor allem von Forschungspolitikern begrüßt. So auch, dass der Technischen Universität München ein Institut finanziert wird, in dem über digitale Ethik geforscht werden soll. Kritiker sehen die Unabhängigkeit der Forschung massiv gefährdet.

Ingo Dachwitz im Gespräch mit Peter Welchering

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Studenten stehen vor dem Eingang der TU München. (imago/Joko)
Studenten stehen vor dem Eingang der TU München. (imago/Joko)

Auch auf dem 36C3 in Leipzig wird diese Art von Drittmittelfinanzierung abgelehnt. Und die Kritik der Kongressteilnehmer geht noch weiter. Sie kritisieren, wie stark Facebook und Google inzwischen sogar die Journalistenfortbildung hierzulande finanzieren und damit auch Einfluss nehmen. Medien, die für journalistische Projekte Geld von Facebook oder Google nehmen, lehnen die meisten Kongressteilnehemr einhellig ab. 

Ingo Dachwitz auf dem Chaos Communication Congress 36C3 in Leipzig (Deutschlandradiuo / Manfred Kloiber)Ingo Dachwitz auf dem Chaos Communication Congress 36C3 in Leipzig (Deutschlandradiuo / Manfred Kloiber)

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