Vor Präsidentschaftswahl
48 Tote in Kolumbien bei Kämpfen rivalisierender Milizen

In Kolumbien sind bei Kämpfen zweier rivalisierender Splittergruppen der ehemaligen Farc-Guerilla 48 Menschen getötet worden.

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    Diese Zahl nannte der Bürgermeister der Stadt San José del Guaviare im Zentrum des Landes. Ort der Kämpfe war ein nahegelegenes Dorf im Amazonasgebiet. Die Gewalt ereignete sich kurz vor der ersten Runde der Präsidentenwahl, die am Sonntag stattfindet.
    Kolumbien erlebt derzeit die schwerste Gewaltwelle seit mehr als einem Jahrzehnt. In der Region Guaviare kämpfen bewaffnete Gruppen um die Kontrolle über Gebiete sowie Einnahmen aus dem Drogenhandel und illegalem Bergbau. Darunter sind auch kriminelle Gruppen ehemaliger Guerilleros, die das 2016 abgeschlossene Friedensabkommen der Farc mit dem kolumbianischen Staat ablehnen.
    Diese Nachricht wurde am 29.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.