
Das Unglück ereignete sich bereits am 19. Dezember, wie die Regierung von Mali nun mitteilte. 25 der Opfer sind malischer Herkunft. Elf Menschen seien gerettet worden. Das Boot war von Westafrika zu den Kanarischen Inseln unterwegs. Die Route über den Atlantik gilt als besonders gefährlich.
Der Menschenrechtsorganisation "Walking Borders" zufolge starben in den ersten fünf Monaten dieses Jahres fast 5.000 Menschen beim Versuch, die Kanaren und damit Spanien zu erreichen. Im Jahr 2023 kamen laut dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen mehr als 40.000 Menschen per Boot auf der Inselgruppe an.
Diese Nachricht wurde am 27.12.2024 im Programm Deutschlandfunk gesendet.