Sachsen
72-Jähriger nach Tigerangriff nahe Leipzig vor zwei Monaten gestorben

Zwei Monate nach dem Angriff eines Tigers nahe Leipzig ist ein 72-jähriger Tierpfleger an seinen Verletzungen gestorben.

    Schkeuditz: Einsatzkräfte betreuen einen Tiger in einem Käfig bei einem Einsatz von Polizei und Veterinäramt bei einer Tigerhalterin nahe Leipzig.
    Die Polizei und das Veterinäramt im Einsatz bei einer Tigerhalterin (Heiko Rebsch / dpa / Heiko Rebsch)
    Das teilte die örtliche Staatsanwaltschaft mit. Aufgrund seiner Verletzung habe der Mann, der sich um die Tiger gekümmert hatte, die ganze Zeit über nicht vernommen werden können. So bleibt nach wie vor unklar, was zum Angriff des knapp 300 Kilogramm schweren Tigers geführt hat. Das Tier einer ehemaligen Zirkus-Artistin war nach dem Angriff aus einer Anlage in einem Gewerbegebiet entkommen. Die Polizei erschoss den Tiger später nahe einer Kleingartensiedlung.
    In dem Gewerbegebiet waren bis vor kurzem neun Tiger untergebracht. Sechs davon nahmen die Behörden der Dompteurin inzwischen weg. Zwei Tiere durfte sie behalten.
    Diese Nachricht wurde am 14.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.