
Bibliotheksdirektor Laube sagte dem Evangelischen Pressedienst, dass so aus den angekohlten Überresten wieder Bücher entstünden, zwar in schmucklosen grauen Einbänden, sie könnten aber weiterhin in die Hand genommen, digitalisiert und gelesen werden. Rund 300.000 Blatt müssten noch restauriert werden, so Bibliotheksdirektor Laube.
Die Finanzierung des Projektes durch öffentliche Mittel und Spenden laufe bis einschließlich 2028. Danach könnte das Weimarer Spezialverfahren an anderen Orten zum Einsatz kommen. Ein Kolloquium Ende März soll Möglichkeiten ausloten, wie und wo die Restaurierungswerkstatt künftig genutzt werden könnte.
Diese Nachricht wurde am 24.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
