
Laut der Venezolanischen Beobachtungsstelle für Gefängnisse müssen sie sich nun alle 30 Tage bei der Polizei melden. Die Verfolgung höre damit nicht auf, sondern der Staat ändere lediglich die Art der Freiheitsbeschränkung, hieß es in einer Stellungnahme der unabhängigen Menschenrechtsorganisation. Sie fordert, allen politischen Gefangenen die vollständige Freiheit zu gewähren.
Die Regierung von Präsident Maduro geht hart gegen politische Gegner vor. Nach Angaben der Nichtregierungsorganisation Foro Penal sind in dem südamerikanischen Land noch mehr als 800 politische Häftlinge hinter Gittern. Viele waren bei den Protesten gegen die von Betrugsvorwürfen überschattete Wiederwahl Maduros im Jahr 2024 festgenommen worden. Internationale Organisationen und Aktivisten werfen den venezolanischen Sicherheitskräften schwere Menschenrechtsverletzungen vor.
Diese Nachricht wurde am 01.01.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
