Auszeichnungen
Aachener Friedenspreis geht an jüdisch-palästinensische Initiative und an Kritiker der US-Einwanderungsbehörde ICE

Der Aachener Friedenspreis geht in diesem Jahr an eine jüdisch-palästinensische Initiative und an zwei Protestgruppen gegen die US-Migrationsbehörde ICE.

    Die Teilnehmer gehen eine Straße entlang. In vorderster Reihe halten sie ein Transparent mit dem Namen der Initiative.
    Mitglieder der Gruppe "Palestinians and Jews for Peace" bei einer Friedensdemonstration 2023 in Köln. (dpa / Roberto Pfeil)
    Das gab der Stifter-Verein bekannt. Ausgezeichnet wird die Kölner Initiative "Palestinians and Jews for Peace". Sie wurde nach den Terroranschlägen der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 gegründet und setzt sich für den Dialog zum Nahost-Konflikt ein. Die anderen Preisträger - zwei zivilgesellschaftliche Gruppen aus der US-Stadt Minneapolis - werden für ihren gewaltfreien Widerstand gegen das umstrittene Vorgehen der Einwanderungsbehörde ICE ausgezeichnet.
    Die mit je 2.000 Euro dotierten Preise werden am 1. September überreicht. Mit dem Aachener Friedenspreis werden seit 1988 jährlich Einzelpersonen oder Gruppen gewürdigt, die an der Basis für Frieden und Verständigung arbeiten.
    Diese Nachricht wurde am 08.05.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.