
Wie der Trägerverein in Aachen mitteilte, erhielt der Chefredakteur der studentischen Medienplattform "Amirkabir Newsletter" kein Visum. Offenbar gebe es Befürchtungen, dass er in Deutschland bleiben wolle. Der Mann, dessen Namen der Verein wegen Sicherheitsbedenken nicht nannte, lebt den Angaben zufolge seit zwei Jahren in Armenien und hat dort noch bis zum nächsten Jahr ein Stipendium der Universität Jerewan. Der "Amirkabir Newsletter" berichtet seit Jahren über Missstände und Menschenrechtsverletzungen im Iran und vernetzt oppositionelle Gruppen. Das Auswärtige Amt erklärte, aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes könne es sich nicht zu Einzelfällen äußern.
Zweiter Preisträger in diesem Jahr ist das Ehepaar Birgit und Horst Lohmeyer aus dem Dorf Jamel in Mecklenburg-Vorpommern, das dort jährlich das Festival "Jamel rockt den Förster" gegen Rechtsextremismus veranstaltet.
Der Aachener Friedenspreis ist mit jeweils 2.000 Euro dotiert. Er wird seit 1988 an Personen und Gruppen vergeben, die an der Basis und oft aus benachteiligten Positionen heraus für Frieden und Verständigung arbeiten.
Diese Nachricht wurde am 29.08.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.