
Das entschied die Bundesnetzagentur nach einem vorläufigen Beschluss Ende Juni nun endgültig. Die Infrastrukturtochter der Bahn muss damit auf stark genutzten und jetzt schon ausgelasteten Streckenabschnitten künftig mindestens 25 Prozent der Kapazitäten an andere Unternehmen vergeben.
Behördenchef Müller erklärte, mehr Wettbewerb habe das Potenzial, bessere Angebote für die Fahrgäste zu schaffen, und bringe Bewegung in den Fernverkehr in Deutschland.
Hintergrund sind die Pläne von Italo. Der private italienische Betreiber von Hochgeschwindigkeitszügen will ab April 2028 auch in den deutschen Fernverkehr einsteigen.
Diese Nachricht wurde am 17.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
