Montag, 26. September 2022

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Abfall auf Straßen und Plätzen
Der Kampf der Städte gegen wachsende Müllberge

Liegengelassene Einweggrills und leere Bierflaschen im Park, Coffee-to-go-Becher und Fast-Food-Verpackungen am Straßenrand: Gerade im Sommer nimmt der Müll in den Städten deutlich zu. Wie kommt es zu dieser Entwicklung, was sagt sie über unser Verhältnis zur Umwelt und was kann getan werden?

Eine Sendung von Thekla Jahn | 01.08.2018

    Einwegbecher in einem Park in Berlin Kreuzberg auf einem zu vollen Mülleimer
    Immer mehr Abfall auf Straßen und Plätzen (dpa / Wolfram Steinberg)
    Hamburg hat in diesem Jahr mit einer Sauberkeitsoffensive begonnen, neue Mitarbeiter eingestellt, neue Fahrzeuge angeschafft, "Waste Watcher" patrouillieren und verhängen Knöllchen. Berlin fährt schon seit mehreren Jahre eine Müllkampagne, die mit einem Augenzwinkern zum Abfalleimer lotst. Stuttgart hat ein zehn Millionen Programm gegen Vermüllung auf öffentlichen Plätzen aufgelegt. Wer zahlt dafür? Und wer sind die sogenannten "Litterer", die ihren Abfall einfach wo sie gehen und stehen entsorgen? Wie läßt sich die Sensibilität für eine saubere Stadt erhöhen? Und welche Maßnahmen haben sich als wirksam erwiesen?
    Gesprächsgäste:
    • Reinhard Fiedler, Stadtreinigung Hamburg
    • Prof. Reinhard Beyer, Institut für Psychologie an der Humboldt Universität Berlin
    • Dr. Nina Meier, Umweltbundesamt
    • Dr. Guido Lauen, Sozialwissenschaftler
    Sie können gerne mitdiskutieren. Rufen Sie uns an unter der Telefonnummer 00800 4464 4464 oder schreiben Sie eine Mail an: laenderzeit@deutschlandfunk.de