
Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels sprach von einer völlig falschen Entscheidung. Ähnlich äußerte sich der Deutsche Kulturrat. Das neue Gebäude sollte der langfristigen Archivierung der Bestände der Deutschen Nationalbibliothek dienen. Die Ostbeauftragte der Bundesregierung, Kaiser, sagte, der Vorstoß sei unverständlich und sollte noch einmal überdacht werden. Die Nationalbibliothek fördere die Informations- und Meinungsfreiheit und stärke damit die Demokratie.
Weimer begründete die Absage mit den Kosten. Sie sollten Berichten zufolge bei etwa 100 Millionen Euro liegen. Zudem sei vorgesehen, dass die Deutsche Nationalbibliothek Bücher künftig weniger in gedruckter Form sammelt, sondern eher in digitaler.
Der Kulturstaatsminister hatte zuletzt wegen seines Umgangs mit der Berlinale und dem Deutschen Buchhandelspreis Kritik auf sich gezogen.
Diese Nachricht wurde am 14.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
