
Fast neun Millionen Menschen waren aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Als aussichtsreichster Kandidat galt Amtsinhaber Ouattara, der bereits seit 2011 an der Spitze des westafrikanischen Landes steht und für eine vierte Amtszeit antrat. Die erneute Kandidatur des 83-Jährigen hatte Proteste ausgelöst. Kritiker werfen ihm vor, politische Gegner zu unterdrücken und ein Klima der Angst zu verbreiten. Neben ihm waren vier weitere Kandidaten zur Wahl zugelassen worden, nicht jedoch die beiden aussichtsreichsten Konkurrenten.
Die Verfassung der Elfenbeinküste sah ursprünglich nur zwei aufeinanderfolgende Amtszeiten vor. Ouattara hatte dies jedoch mit Hilfe einer Verfassungsänderung ausgehebelt. Er begründete die Entscheidung mit der instabilen Sicherheits- und Wirtschaftslage.
Diese Nachricht wurde am 25.10.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.
