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Vor Warnstreiks
Acht Bundesländer wollen LKW-Verkehr am Sonntag dulden

Angesichts des bevorstehenden Warnstreiks im Verkehrssektor am Montag wollen inzwischen acht Bundesländer am morgigen Sonntag Lkw-Verkehr ermöglichen.

25.03.2023
    Lastwagen und Autos fahren nahe der Abfahrt Lanke auf der Autobahn A 10 in beiden Richtungen.
    Autobahn A 10 (picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Soeren Stache)
    Sie kommen damit einer Bitte von Bundesverkehrsminister Wissing nach, aunahmsweise das sonntägliche Fahrverbot nicht zu kontrollieren. Es handelt sich um Schleswig-Holstein, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt. Mit dem Lkw-Verkehr am Sonntag soll Lieferengpässen am Montag vorgebeugt werden.
    Die Gewerkschaft Verdi und die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG haben für Montag zum gemeinsamen bundesweiten Warnstreik aufgerufen - und zwar im Fern- und Regionalverkehr der Bahn, an Flughäfen, auf Wasserstraßen sowie bei der Autobahngesellschaft. Hintergrund sind zwei getrennt laufende Tarifverhandlungen der beiden Gewerkschaften.
    Diese Nachricht wurde am 25.03.2023 im Programm Deutschlandfunk gesendet.