Kraftstoffpreise
ADAC kritisiert Kartellamt - Unions-Landespolitiker fordern Aussetzung von CO2-Preis

Der ADAC hat dem Bundeskartellamt wegen der weiter hohen Kraftstoffpreise Untätigkeit vorgeworfen.

    Eine Zapfsäule mit Spritpreisen
    Die Spritpreise sind stark gestiegen. (picture alliance / SNS / Steven Mohr)
    Die Politik habe die Behörde mit höheren Befugnissen ausgestattet, erklärte der Technikpräsident des Autoclubs, Schulze. Es sei nicht nachvollziehbar, dass davon nicht Gebrauch gemacht werde und die Behörden in der Beobachterrolle blieben. Seit einer Woche dürfen Tankstellen die Spritpreise nur noch einmal am Tag um 12 Uhr anheben. Auch verschärfte Kontrollen durch das Kartellamt sind vorgesehen. Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung haben die Kartellwächter bereits erste Ermittlungen wegen Verstößen eingeleitet. Führende Unions-Politiker aus Bayern, Thüringen und Sachsen schlagen ein sofortiges Aussetzen der CO2-Bepreisung vor, um die Krafstoffpreise zu senken. Für Freitag lud Bundesfinanzminister Klingbeil die Spitzen der deutschen Wirtschaft und der Gewerkschaften zu einem
    Treffen ein. Dabei soll es nach Angaben eines Sprechers um die Entwicklung der Kraftstoffpreise und mögliche Entlastungen gehen.
    Diese Nachricht wurde am 08.04.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.