Statement der EFA
Ägyptische Fußballvereinigung kritisiert Schiedsrichter nach WM-Aus gegen Argentinien

Nach der Achtelfinal-Niederlage gegen Argentinien bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat die ägyptische Fußballvereinigung EFA eine Schiedsrichterentscheidung kritisiert. Man könne angesichts unfairer Schiedsrichterentscheidungen nicht schweigen, hieß es in einem Statement der EFA.

    Marwan Attia (Ägypten, #19) im Zweikampf mit Lionel Messi (Argentinien, #10) im Achtelfinale der Fußball-WM
    Ägypten gegen Argentinien (picture alliance/Eibner-Pressefoto/Scott Coleman)
    Bei dem Spiel am Dienstagabend hatte Ägypten nach einer 1:0 Führung das nächste Tor aberkannt bekommen, weil der Schiedsrichter per Videoassistent vorab ein Foul festgestellt hatte. Ein weiteres Tor fiel noch und zählte - Titelverteidiger Argentinien siegte jedoch letztendlich mit drei Toren in Folge.
    Die EFA wirft dem Schiedsrichter unter anderem deshalb eine Fehlentscheidung vor. Einige ägyptische Spieler sprechen auch von Rassismus. Gegen Ende des Spiels hatten diverse Teammitglieder Strafen für ihren lautstarken Protest bekommen.
    Diese Nachricht wurde am 09.07.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet.